PJ-Tertial-Bericht am Psychiatrische Universitaetsklinik

Allgemeinchirurgie

Zuerich, Schweiz · 8 Wochen · Station E0 (Sucht), Akut · 06/2020 – 10/2020

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 3
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
ca. 1100 CHF
Gebühren
keine

Erfahrungsbericht

Insgesamt ein gelungenes Tertial, das meine Erwartungen eher übertroffen hat. Ich war 2 Monate auf Akutstation A1 eingeteilt und 1 Monat auf dem E0, Suchtstation. Wirklich herausragend war auf beiden Stationen der Kontakt zur Pflege. Ich war noch nie in solch netten und hilfsbereiten, sowie aber auch extrem kompetenten Pflegeteams. Sogar zu deren privaten Partys wurde man eingeladen. Bei den Ärzten war der Kontakt sehr abhängig vom zugeteilten Arzt. Insgesamt herrschte zu meiner Zeit eine eher unzufriedene Stimmung weil akuter Personalmangel herrschte und alle Ärzte viele Überstunden machen musste und für Dienste einspringen mussten bei wenig zufriedenstellender OA-Betreuung. Insgesamt herrscht hier aber auch eine deutlich höhere Anspruchshaltung als in anderen medizinischen Bereichen. 1-2 Überstunden waren hier eher die Ausnahme. Als PJ-ler kann man eigene Patienten betreuen und kann auch ganz gut selber mitbestimmen wieviel man sich zumuten möchte. An 2 Tagen hatte ich die ganze Station alleine (der Arzt ist ausgefallen) - habe aber auch gesagt, dass das absolut okay ist. Im Durchschnitt habe ich auf Akutstation selber 3-6 Patienten betreut. Mir hat das sehr selbstständige Arbeiten mit eigenen Therapiegesprächen, Standortgesprächen etc. sehr gut gefallen. Man konnte sich aber immer mit dem OA besprechen und musste keine wichtigen Entscheidungen alleine treffen. Auf EO habe ich auch eine eigene Gruppentherapie geleitet, was sehr lehrreich war. Aufgaben die häufig vom PJler zusätzlich übernommen werden ist die körperliche Untersuchung aller Patienten, sowie Dokumentationen von Visiten und Gesprächen, sowie Briefe schreiben. Dafür konnte ich aber auch an einer Einzeltraumatherapie teilnehmen, was für mich wirklich spannend war. Insgesamt würde ich die PUK weiterempfehlen und hab mich eigentlich meistens gut aufgehoben gefühlt (besonders aufgrund der extrem netten Pflege!!!)

Bewerbung

4 Monate

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