PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Bogenhausen

Innere

Muenchen, Deutschland · 8 Wochen · Station Endokrinologie, Gastroenterologie · 08/2020 – 11/2020

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

In meinem internistischen Tertial in Bogenhausen war ich insgesamt zwei Monate auf der Endokrinologie und zwei Monate auf der Gastroenterologie. Prinzipiell darf man sich die Einsatzbereiche aussuchen, meistens wird aber nur ein Wunsch erfüllt. Ich habe mich in beiden Abteilungen sehr wohlgefühlt und das Tätigkeitsspektrum ist quasi sehr ähnlich. Man darf schon nach kurzer Zeit eigene Patienten betreuen, macht Aufnahmen, schreibt viele Briefe, nimmt Blut ab, usw. Im Prinzip die gleichen Tätigkeiten, die man dann auch im Berufsstart beherrschen sollte, daher fand ich es sehr hilfreich, Patienten von vorne bis hinten quasi zu betreuen. Besonders zu betonen ist jedoch die Gastroenterologie, wo vom Assistenten über den Oberarzt bis zum Chefarzt alle ausgesprochen nett und engagiert sind und den Studenten viel beibringen möchten. Man bekommt EKGs zum Üben, es werden internistische Themen durchgesprochen, wenn auf Station nix los ist, darf man ins Sono gehen und ich durfte sehr oft selber schallen. Das Ansehen des PJlers ist sehr hoch und ich habe mich und meine Arbeit sehr wertgeschätzt gefühlt. In der Zeit auf der Gastro ist mein Interesse für das Fach definitiv gewachsen, man sieht quasi jedes gastroenterologische Krankheitsbild und auch besondere Untersuchungen/Interventionen (POEM, Spirale) werden in Bogenhausen durchgeführt. Jeden Freitag darf man als Funktionstag verbringen, d.h. in die verschiedenen Funktionen wie ÖGD/Colo/ERCP, Lungenfunktion, Bronchoskopien, Herzecho, Langzeit-EKG usw, reinschnuppern. Das fand ich sehr spannend und lehrreich. Jeden Dienstag gibt es eine internistische Fortbildung, die auch sehr gut war, und alle zwei bis vier Wochen einen EKG-Kurs, da unbedingt hingehen, auch wenn er bis 17.00 geht. Angeblich gibt es auch eine Radiologie-Fortbildung, die hat in meiner Zeit allerdings leider kein einziges Mal stattgefunden. Einziges Manko ist, dass man gar keine Aufwandsentschädigung bekommt (im Gegensatz zu mittlerweile vielen anderen Kliniken in München), ansonsten ist das PJ für Innere in Bogenhausen uneingeschränkt zu empfehlen.

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