PJ-Tertial-Bericht am Robert-Koch-Klinik, Klinikum St. Georg

Innere

Leipzig, Deutschland · 8 Wochen · Station Hamätologie/Onkologie, INA, IMC, Pulmologie · 05/2020 – 09/2020

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200

Erfahrungsbericht

Mein PJ-Tertial an der Robert-Koch-Klinik unterteilte sich in mehrere Einsatzbereiche: 1 Monat in der Onkologie/Hämatologie, 2 1/2 Monate auf der Pulmologie (1B) und je 1 Woche auf der IMC und in der INA. Die Einteilung erfolgte über den PJ-Beauftragten zu Beginn, individuelle Wünsche werden mitunter berücksichtigt. Dienstbeginn ist 7:30 Uhr, Ende 16:00 Uhr. Der Tag gestaltete sich auf Station so, dass man morgens zunächst Blutentnahmen machte und Flexülen legte, dann folgte eine Frühbesprechung aller Stationen. Danach folgte der Stationsalltag mit Visite, Aufnahmen, Briefen schreiben, Diagnostik usw. Je nach Station erfolgt 15 Uhr nochmal eine Kurvenvisite. Als PJler darf man sehr viel mitmachen und selbstständig arbeiten. Darüber hinaus ist es möglich, noch weitere Bereiche anzuschauen (Endoskopie, Schlaflabor, Funktionsdiagnostik). Studientage stehen einem 3/Tertial zur Verfügung (vorher Absprache mit PJ-Beauftragten, 2 Studientage bei halbem Tertial). Fast jeden Tag bzw. mehrmals pro Woche gibt es PJ-Fortbildungen im Haupthaus, zu denen man problemlos fahren kann (mit vorheriger Absprache). Die Ärzte nehmen sich, wenn möglich, Zeit, Dinge zu erklären (Befunde durchgehen, Therapieplanung usw.) und zu zeigen. Ich durfte Punktionen (Pleura-, Aszites- und Knochenmarkspubktion) selbst durchführen. Alles unter sehr guter Anleitung. Oft haben sich die Ärzte sogar zusätzlich Zeit genommen und sind mit mir bestimmt Krankheitsbilder oder diagnostische Maßnahmen durchgegangen. Besonders herausstellen möchte ich dabei die Fachärztin und den Oberarzt der Onkologie! Aber auch die anderen Assistenz-, Fach- und Oberärzte nehmen einen als PJler als vollwertiges Teamitglied wahr, man kann jederzeit Fragen stellen und Hilfe holen (auch bei Sachen wie Blutentnahmen oder missglückten Flexülenanlagen). Meine Arbeit wurde immer wertgeschätzt und viele Ärzte haben sich sehr herzlich bei mir für meine Hilfe bedankt, ich habe stets konstruktive Kritik erhalten und wurde auch nach meiner Meinung gefragt. Dadurch, dass die Robert-Koch-Klinik so klein ist, ist die die Atmosphäre sehr familiär. Schnell hat man einen Überblick, wer wo tätig ist. Genauso wird man als PJler nicht einfach übersehen. Ich habe in meinem Tertial viel lernen und mitnehmen können!
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