PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Bad Soden

Anästhesiologie

Bad Soden, Deutschland · 8 Wochen · Station Op, Intensivstation, SAPV · 06/2020 – 09/2020

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400€ Aufwandsentschädigung + bis zu 400€ für Dienste

Erfahrungsbericht

Das PJ Tertial in der Anästhesiologie in Bad Soden war erstklassig und kann von mir nur wärmstens empfohlen werden. Allgemein: • Sehr nettes Team + toller Chef, der versucht alle Wünsche möglich zu machen und dafür gerne auch selbst das Telefon in die Hand nimmt • Relativ freie Rotation auf Intensivstation und OP + freiwillig bei Interesse: SAPV Team (in Hofheim) • Praktisch immer 1:1 Betreuung Intensivstation: • Begleitung der morgendlichen Visite • Schnelle Übernahme eigenen Patienten, die man (unter Anleitung) selbstständig betreuen kann • Stetige Anpassung der Verantwortung an Erfahrungsgrad – nach eigenem Vorlieben gut steuerbar: am Anfang: „Mitlaufen“ (2-3 Tage) --> arbeiten unter Supervision (1-2 Wochen) --> selbstständige Betreuung eigener Patienten mit regelmäßiger Rücksprache --> selbstständige Betreuung eigner Patienten mit Rücksprache hauptsächliche bei Visite und Übergabe (am Ende des PJs hatte ich so langsam das Gefühl dort angekommen zu sein – selbstverständlich gab es immer jemanden, an den man sich bei Problemen wenden konnte) • Ausreichende Möglichkeiten in intensivmedizinische Tätigkeiten reinzuschnuppern (ZVK [ca. 6], Sheldon [1], arterielle Blutdruckmessung [>10], Bronchoskopie [2]…) • Freiwillige Möglichkeit viel Sonographie und Herzecho zu üben (Kardiologen sind direkt nebenan und helfen, wenn man aktiv fragt, sehr gerne) • Teilnahme am Advanced life support durch Rea-Team OP: • Freie Wahl des OP-Saals (in Rücksprache mit anderen PJlern und Famulanten) – gab während meiner Zeit immer genügend „interessante“ Säle • Für relativ „kleines“ Haus sehr abwechslungsreiches und anspruchsvolles OP Programm (Viszeral-, Unfall-, Neuro-, plastische, gynäkologische und urologische Chirurgie + selten Thoraxchirurgie) • Auch hier stetige Anpassung der Verantwortung an Erfahrungsgrad: Am Ende mehr oder weniger selbstständige Durchführung der Narkose • Praktisch jeder Arzt lässt die PJ selbst versuchen die Atemwegssicherung zu übernehmen (Intubationen: >40, Larynxmasken: >50; glide scope: 2) • Einzig regionalanästhesiologische Verfahren wurden nicht sooo viel angewandt – hier muss man selbstständig ein bisschen ein Auge darauf haben, dass man aktiv zu den Punkten geht, um das zu sehen/machen SAPV: • Freiwillige Rotation in die ambulante Betreuung von palliativ Patienten • In Hofheim (mit dem Auto ca. 10min von Bad Soden entfernt) • Völlig anderes arbeiten als in den anderen Bereichen aber sehr interessant und super nettes, interdisziplinäres Team --> kann ich nur jedem ans Herz legen PJ-Dienste: • Bis zu 4 Dienste möglich • Aufgaben: nur OP-Assistenz (keine Blutabnahmen oder Ähnliches) • In der Regel 3 Dienste unter der Woche (währen der normalen Arbeitszeit) + 1 Wochenenddienst (10:00 bis 15:00 Uhr) • 100€ pro Dienst (max. 400€) + pauschal 400€ Aufwandsentschädigung • Insbesondere für die Wochenendsdienste gibt es einen eignen Aufenthaltsraum (ausgestattet mit 2 PCs) Fazit: • Ich bin eigentlich sehr zurückhalten mit 100/100 Punkten – diese Abteilung hat es aber wirklich verdient – ganz klare Empfehlung

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