PJ-Tertial-Bericht am Diakonissenanstalt zu Flensburg
Gynäkologie
Flensburg, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station C5/D5/E5
·
05/2020 – 09/2020
Veröffentlicht am
1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 450
Erfahrungsbericht
Das Gyn-Tertial in Flensburg hat mir viel Spaß gemacht. Man ist direkt Teil des Teams, musste aber auch direkt voll mit anpacken. So steht man sehr viel im OP und in den Sectios und kann hier wirklich viel sehen und lernen, aber muss sich auch auf anstrengende Tage einstellen. Die Sectiones hat man fast immer mit einem der Fachärzte/Oberärzte alleine gemacht (als 1. Assistenz) sodass hier dann voller Einsatz gefragt war, was aber super viel Spaß gemacht hat. Auch in den gyn. OPs war nicht nur Haken halten angesagt, sondern wir durften (/mussten) auch in den Pelviskopien die Kameraführung übernehmen. Die Hautnaht war (wenn es die Zeit zugelassen hat) auch möglich.
Personell war das Team sehr dünn besetzt und als dann noch die Urlaubszeit begann, waren wir PJler echt eingespannt. Wir haben es dann irgendwann nur noch selten zum Mittagessen geschafft, weil immer etwas zu tun war, aber dafür konnte man auch sehr viel eigenständig mithelfen. Das Team war super und die Stimmung meistens wirklich sehr entspannt.
Auf Station standen die Visite, Blutentnahmen, Drainagen ziehen oder zB Briefe schreiben an. Im Kreißsaal waren Viggos zu legen, Neuaufnahmen, Geburtsplanung zusammen mit der KRS-Ärztin) zu machen. Wenn es zeitlich drin war, konnte man auch tagsüber mal bei einer Geburt dabei sein und mithelfen. Von Ultraschall, bis Arztbrief und OP-Berichte der Sectiones schreiben, hatte man hier immer etwas zu tun.
In der Ambulanz bekommt man auch einiges zu sehen, da war allerdings meistens nur daneben sitzen angesagt.
Wir waren 3 PJler gleichzeitig, sodass wir uns dann sehr regelmäßig mit Diensten abgewechselt haben. Die machen immer sehr viel Spaß und man konnte sich mal ein verlängertes Wochenende heraus arbeiten. Der Dienst beginnt um 15.30 und Ende war je nachdem wie viel zu tun war um 21-03Uhr morgens. Dafür gibt es dann einen Tag frei.
PJ-Untericht und Studientag: Jeden Donnerstag ist vormittags Studientag und von 12-16Uhr PJ-Untericht (bei uns aufgrund der Sommerbesetzung häufig ausgefallen).
Das Leben in Flensburg: Gerade im Sommertertial ist es in Flensburg wirklich schön. Nach der Arbeit sind wir bei gutem Wetter immer an den Strand gefahren, haben gegrillt oder waren am Wochenende segeln/windsurfen. Ausflüge nach Sylt oder Dänemark (Corona-bedingt etwas eingeschränkt möglich) mit den anderen PJlern lohnen sich auch sehr und man hatte ein bisschen Urlaubs-Feeling. Man wohnt mit den anderen PJlern im Haus Pniel mit Gemeinschaftsküche oder in WGs direkt ums Krankenhaus herum und so entsteht mit der Zeit eine echt tolle PJ-Gemeinschaft. Wir haben zusammen gekocht, Sport gemacht, gefeiert und hatten eine sehr gute Zeit!
Bewerbung
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