PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Dresden

Innere

Dresden, Deutschland · 8 Wochen · Station MK3-S3: Rheumatologie, Endokrinologie, Geriatrie · 05/2020 – 09/2020

Veröffentlicht am

5.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 5
Team Station 6
Kontakt zur Pflege 5
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 5
Unterricht 1
Betreuung 6
Freizeit 6
Station / Einrichtung 6

Details zum Einsatz

Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Ich kann von ganzem Herzen von dieser Station abraten. Falls ihr dort eingeteilt wurdet, versucht unbedingt vorher zu tauschen. Notaufnahme, Palliativstation und ITS sind zum Beispiel super Adressen für das PJ an der Uniklinik Dresden. MK3-S3 (Rheumatologie, Endokrinologie) Kontra: - Schlechte Stimmung im Team - Schlechte Stimmung bei dem Pflegepersonal - Schlechtes Verhältnis zwischen Pflege und Ärzten mit regelmäßigen gegenseitigen Anschreien, geprägt von Vorwürfen und Lästereien - PJ Aufgaben sind streng getrennt von ärztlichen Aufgaben: Deine Aufgaben sind Blut abnehmen, Flexülen legen, Botengänge zum Labor, Telefonieren, Labornachmeldungen auf genaue Aufforderung übernehmen und diverse Dinge faxen. Arztbriefe oder Anmeldungen von Untersuchungen sind eine Rarität. Punktionen (Aszitespunktion, Pleurapunktion,.. usw.) findet prinzipiell nicht auf der Station statt, weil dafür keine Zeit sei. - Fachlich habe ich leider in 8 Wochen nichts gelernt. Der Chefarzt hat nach der Visite darauf hingewiesen, dass man sich doch jeden Tag zuhause 2 Krankheitsbilder angucken soll. Das ist relativ sinnfrei, wenn die keiner mit einem durchgeht und man sowieso nicht so viel von den Patienten mitbekommt, außer wie sich die Haut beim Blutabnehmen anfühlt. - Es wurde von mir erwartet, dass ich statt zu meinen Pflicht-Seminaren zu gehen (Pj-Unterricht) weiter auf der Station PJ-Tätigkeiten übernehme. Da ich das nicht akzeptieren wollte, wurden Augen verdreht und ich wurde darauf hingewiesen, dass andere das auch für die Station machen und das man das gerne zu machen hat. - Ich musste oft sehr lange bleiben und wurde mürrisch 1-2 Stunden nach meinem Feierabend nach Hause entlassen, von jungen Assistenzärzten wurde ich darauf hingewiesen, dass sie hier auch PJ gemacht haben und immer gerne bis 18.30 Uhr geblieben sind. - Mit dem Oberarzt habe ich in 8 Wochen nicht einmal geredet. Pro: - Der Chef ist nett, jedoch hat man als PJ-lern natürlich nicht viel mit ihm zu tun - Blut abnehmen und Flexülen kann man dann wohl nach der Zeit Insgesamt habe ich natürlich geübt Blut abzunehmen und Flexülen zu legen, aber in diesem Maße und ohne fachlichen Lerneffekt, war das eine sehr, sehr schlechte Erfahrung. Die Ärzte meinten am Anfang man würde eigene Patienten übernehmen. Tatsächlich ist das durch die strikte Teilung zwischen PJ-Aufgaben und ärztlichen Aufgaben gar nicht möglich.
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