PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Schwabing
Innere
Muenchen, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Hämatologie/Onkologie
·
11/2019 – 03/2020
Veröffentlicht am
1.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 0
- Gebühren
- 0
Erfahrungsbericht
Das Haus 6 der Hämatologie/Onkologie im Klinikum Schwabing umfasst 2 Stationen und einen tagesklinischen Bereich, auf denen PJler/-innen eingesetzt werden. Zudem gibt es noch die Stammzelltransplantationseinheit, wo leider kein PJler/-innen eingeteilt wird aufgrund erhöhten Infektionsrisikos.
In meiner Rotation waren wir zeitweise bis zu 4 PJler/-innen pro Station, was vielleicht sogar etwas viel ist. Am Besten ist es, wenn 2 PJ-Studenten/Studentinnen pro Station eingeteilt sind.
Tagesablauf:
Der Stationsalltag beginnt um 8:00 mit den Blutentnahmen. Um 9:00 ist Kurvenvisite mit der Pflege, zu der man dann nach oder zwischen den Blutentnahmen selbstständig dazustößt. Die Blutentnahmen teilen sich unter den PJ-Student/-innen auf, wobei viele Ärzt/-innen gerade bei einer großen Anzahl an Patienten/Patientinnen oft ihre Hilfe anbieten. Vormittags geht man zusammen auf Visite, es werden dann Untersuchungen angemeldet, Arztbriefe geschrieben und Laborergebnisse eingesehen. Teilweise stehen auch Knochenmark- oder Liquorpunktionen an, die man unter Aufsicht selbstständig durchführen darf.
Gegen 12:30 geht man gemeinsam zum Mittagessen für eine halbe Stunde, ab 13 Uhr findet täglich die Mittagsbesprechung mit Röntgen-Demo statt.
Nachmittags kommen elektive Aufnahmen auf Station, die man eigentlich komplett selbstständig abhandelt (Blutentnahme, evtl. Blutkulturen, Zugang legen bzw. Port anstechen, körperliche Untersuchung, Kurve schreiben, Arztbrief erstellen). Ab 15 Uhr kann man damit rechnen, dass man nach Hause geschickt wird. Meistens kommt man bis spätestens 16 Uhr raus, bis nach 16 Uhr war ich selbst nur wenige Male und das vor allem aus eigenem Interesse. Abhängig von den Assistenzärzten/-ärztinnen bekommt man mal mehr oder mal weniger erklärt, auf Nachfrage werden aber ausnahmslos alle Fragen beantwortet. Einige Ärzte/-innen zeigen großes Engagement am Teaching und erzählen viel zu den einzelnen Krankheitsbildern oder regen auf Visite zum Mitdenken an. Auf Visite ist man so gut wie immer dabei, das ist sowohl den Assistenzärzt/-innen als auch den Oberärzt/-innen sehr wichtig.
Auf die Tagesklinik haben wir selbstständig rotiert, dort lernt man vor allem Ports anzustechen, Zugänge zu legen und Blut abzunehmen. Abhängig von der zuständigen Person für die Tagesklinik wird man hier auch in die Patientengespräche eingebunden.
Lernziele:
- Blutabnehmen
- Zugänge legen
- Ports anstechen
- Blutabnehmen an ZVK/Port
- Liquorpunktion
- Knochenmarkspunktion
- Arztbriefe schreiben
- körperliche Untersuchung
Unterricht:
Der PJ-Unterricht hat fast immer stattgefunden, von unterschiedlichen Oberärzten/-innen der Inneren Medizin. Dauer ca. 1h. Es war nie ein Problem von Station zu fehlen, wenn der PJ-Unterricht stattgefunden hat.
Bewerbung
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