PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Luzern Sursee

Allgemeinchirurgie

Sursee, Schweiz · 8 Wochen · Station 2 Chirurgische Stationen + Notaufnahme + Sprechstunde · 05/2020 – 09/2020

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1250 Franken
Gebühren
Wohnheimzimmer 370 Franken

Erfahrungsbericht

Das Tertial in Sursee war eine sehr gute Mischung aus chirurgischen Grundlagen, super nettem Team, Einblicke in die chirurgische Notaufnahme sowie Freizeit bei super Wetter am See, der fußläufig vom Wohnheim zu erreichen ist. Man rotiert durch Stationsarbeit (meistens nur Visite und Verläufe schreiben, Ende gegen 10 Uhr), OP (so viele wie als Assistenten gebraucht werden), Notaufnahme Frühdienst (7:30-15:30) und Notaufnahme Spätdienst (15:30 bis nichts mehr los ist mit Rufbereitschaft für den OP bis 7 Uhr des Folgetages). In den OPs wird sehr viel erklärt, man darf oft zunähen (so man kann) und insbesondere der Chef zeigt einem sehr viel um die bloße OP herum. In der Notaufnahme darf man Patienten alleine aufnehmen, untersuchen, soonographieren und mit den Oberärztinnen besprechen. Die komplexeren Fälle kommen leider direkt nach Luzern, da Sursee nur ein kleines Spital ist und kein Totalversorger. Ich finde man konnte so aber gut Handlungsabläufe für die basalen chirurgischen Fälle erlernen und Übung im Sono kriegen. Auf Station gibt es eigentlich relativ wenig zu tun, hier hatte man meistens deutlich früher als 15 Uhr Feierabend. Für die Woche Spätdienst (und Wochenenddienst) bekommt man 2 Kompensationstage, die man mehr oder weniger im Anschluss oder beliebig nehmen kann. Urlaubstage hat man zusätzlich zu denen von Deutschland aus nach schweizer Arbeitszeitgesetz 9 Tage, hier sollte man allerdings rechtzeitig anfragen und selbst planen (der OP muss immer mit genügend Assistenten besetzt sein, sonst wird kein Urlaub genehmigt), da die zuständige Assistenzärztin leider nicht in der Lage war, die Urlaubsplanung adäquat durchzuführen. Das Team dort ist super nett gewesen, das Miteinander war ausgesprochen angenehm mit außerberuflichen Aktivitäten wie Grillfest oder Basket- und Volleyball-Spielen. Man hat sich jede Sekunde gut aufgenommen und wertgeschätzt gefühlt. Top ist auch, dass das Wohnheim direkt neben dem Spital ist und einen super See- und Berg-Blick hat, einzig sollte man sich eine Pfanne und Küchenutensilien mitbringen, da man nur eine Mischung aus Topf und Pfanne sowie Geschirr und Besteck gestellt bekommt. Wenn man keine größeren Ausflüge plant kommt man mit dem Gehalt dort mehr oder weniger bei 0 raus, wer einen Parkplatz für sein Auto braucht sollte jedoch nicht einen beim Spital, sondern beim nebenan gelegenen Hotel Bellevue buchen, da kostet dieser nur die Hälfte. Alles in allem ein Tertial, das ich jedem sofort empfehlen würde.

Bewerbung

Wir haben zu 4. das chirurgische Tertial dort gemacht, insofern hatten wir uns bereits 1,5-2 Jahre im Vorraus beworben. Es werden aber grundsätzlich mehr Plätze vergeben als Leute gebraucht werden, insofern kann man da sehr gut planen, grade wenn man mit Freunden zusammen PJ machen will.

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