PJ-Tertial-Bericht am Asklepios Klinik Weissenfels
Innere
Weissenfels, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Kardiologie, Gastroenterlogie
·
01/2020 – 03/2020
Veröffentlicht am
3.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
3
Unterricht
4
Betreuung
3
Freizeit
3
Station / Einrichtung
3
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 300
Erfahrungsbericht
Den guten Bericht der Inneren von 2019 kann ich leider nicht bestätigen.
Das Krankenhaus ist im Vergleich zu den anderen Häusern während des pj schlecht organisiert und nicht gut auf PJler eingestellt. Bereits die Klärung der Formalitäten im Vorfeld war schwierig, weil im Personalbereich jemand krank war und die Arbeit nicht geschafft wurde.
Die Ärzte sind fast ausnahmslos nett, aber leider in vielen Fällen überarbeitet.
In der Zeit auf der Kardiologie habe ich fast nur iv-Zugänge gelegt und Aufnahmen zum elektiven Herzkatheter gemacht.
In der Notaufnahme oder im HKL konnte ich nur für kurze Zeit sein, jeweils nach Abarbeitung der elektiven Aufnahmen.
Eigene Patienten konnte ich auf der Kardiologie nicht sinnvoll betreuen, da es durch die vielen geplanten Herzkatheter eher eine Kurzliegerstation war.
Auf der gastroenterologie war das Arbeitsklima entspannter und die Ärzte haben auch bei Blutentnahmen mehr geholfen. Hier konnte ich nach einiger Zeit auch eigene Patienten betreuen.
Fortbildungen gab es nicht spezifisch für PJler, sondern nur eine wöchentliche allgemeine Fortbildung. Da während meines tertials die Planung für eine stroke unit erfolgt ist, waren die meisten Fortbildungen bezüglich der Organisation der künftigen stroke unit und für mich nicht besonders lehrreich.
Zudem wurde eine Röntgenbesprechung durchgeführt, die allerdings von den Ärzten schlecht besucht wurde und vermutlich nicht dauerhaft etabliert worden ist.
Ich bin bereit, viel zu arbeiten, wenn ich dabei auch viel lernen kann. Leider habe ich mich in diesem tertial wie eine billige Arbeitskraft gefühlt, die möglichst keine Ressourcen/Fortbildungen wahrnehmen soll.
Ausnahmen haben einige Assistenzärzte gebildet, die durchaus engagiert waren, aber neben dem hohen Arbeitspensum eine strukturierte Ausbildung nicht gewährleisten konnten.
Dieses tertial hat dazu geführt, dass ich an keinem peripheren Haus arbeiten möchte.
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