PJ-Tertial-Bericht am Stadtklinik Bad Toelz

Innere

Bad Toelz, Deutschland · 8 Wochen · Station Notaufnahme, Intensiv, Kardio, Gastro · 04/2020 – 08/2020

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400 €
Gebühren
100 € Endreinigung fürs Wohnheim

Erfahrungsbericht

Meine Vorrednerin hat eigentlich schon alles gesagt, was es zu sagen gibt. Zu ergänzen gibt es eigentlich nur noch, dass man auch viel Diagnostik mitansehen kann. Von Sonographie, Echokardiographien und ECVs bis hin zum Herzkatheter und der Endoskopie mit Gastro/Kolo und sogar ERCPs. Meiner Meinung bietet die Klinik ein breites Spektrum der Kardiologie und Gastroenterologie und man wird dadurch internistisch gut vorbereitet. Das Team ist sehr nett und entspannt und gerade auch mit den Assistent*innen haben wir uns alle super verstanden, sodass auch nach Feierabend mal was zusammen unternommen wurde. Zum Ablauf ist noch zu sagen, dass man so gegen 07:30 anfängt und dann eigentlich Frühbesprechung wäre (coronabedingt sind wir da nicht hin). Es gibt einen Blutabnahmedienst, sodass sich das Blut abnehmen auf ein Minimum reduziert hat, ab und zu musste man aber schon mal ran. Nachdem man sich mit den neu aufgenommen Patient*innen vertraut gemacht hat, geht man Visite. Hier durfte man auch eigene Patient*innen selbstständig betreuen und visitieren. Im Anschluss werden Briefe geschrieben, Untersuchungen oder Interventionen durchgeführt. Man kann hier viel Ultraschall üben entweder mit einem kleinen mobilen Gerät auf Station oder mit dem richtigen im Erdgeschoss. Man darf sich auch an Aszites- oder Pleurapunktionen versuchen und auf Intensiv, wenn man Glück hat, mal eine Arterie oder einen ZKV legen. Wenn es auf Station nichts mehr zu tun gab, oder auch sonst wenn man wollte, konnte man meistens in die Diagnostik, um dort zuzusehen. Wenn es mal wirklich langweilig war und absolut nichts zu tun gab, durfte man auch früher gehen und musste die Zeit nicht absitzen. In der Notaufnahme konnte man auch selbstständig Patient*innen aufnehmen, untersuchen und dann dem betreuenden Arzt/Ärztin vorstellen, um das weitere Procedere zu besprechen. Wenn internistisch mal nichts los war, war es auch kein Problem bei den Chirurgen mitzuschauen und mal eine Platzwunde o.Ä. zu nähen. Zur Unterkunft im Jodquellenhof wurde ja bereits auch schon berichtet. Dafür dass es kostenlos ist und nur für ein paar Monate, ist es vollkommen ausreichend. Die Zimmer sind sehr unterschiedlich groß und mal Richtung Wald ausgerichtet und mal nordseitig Richtung Stadt, mal ohne und mal mit Balkon, da kann man eben Pech oder Glück haben. Wir hatten auch Kontakt mit den PJlern anderer Disziplinen und haben zum Beispiel beim Nahtkurs der Chirurgen teilnehmen können sowie auch chirurgische oder neurologische PJler bei den internistischen PJ-Fortbildungen waren. Organisatorisch lief es insgesamt gut, einzig unsere Zugänge ließen auf sich warten, da empfiehlt es sich früh nachzufragen und dranzubleiben, bei der Kohorte nach uns, ging es dadurch deutlich schneller ;) Ach ja Parken kann man in Nähe der Klinik (3 - 5 Min. Fußweg), in die Tiefgarage darf man als PJler nicht kostenlos :P Freizeittechnisch gibt es in und um Bad Tölz natürlich viele Möglichkeiten und gerade auch mit den anderen PJlern kann man viel unternehmen. Wandern, Joggen, Radfahren, Schwimmen, Skifahren und und und. Für Outdoor-Fans sicher optimal! Ich kann ein PJ-Tertial in Bad Tölz uneingeschränkt empfehlen!

Bewerbung

Über das PJ Portal. Einige Wochen vor Tertialstart in Bad Tölz melden wegen der Unterkunft im Jodquellenhof

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