PJ-Tertial-Bericht am Klinikum rechts der Isar

Kardiologie

Muenchen, Deutschland · 8 Wochen · Station 3/2 · 01/2020 – 03/2020

Veröffentlicht am

4.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 5
Team Station 6
Kontakt zur Pflege 4
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 5
Unterricht 6
Betreuung 5
Freizeit 4
Station / Einrichtung 5

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
Miete und Leben in München

Erfahrungsbericht

Die Kardiologie am MRI ist leider nicht zu empfehlen! Als PJler wird man nicht begrüßt/vorgestellt/eingearbeitet. Man landet auf einer der Stationen wo man wochenlang Blut abnimmt, Viggos legt und hin und wieder Patienten aufnehmen muss. Dabei werden aber gezielt Patienten mit Keimen, unangenehmen oder unverständlichen Krankheitsfällen ausgewählt. Lehrveranstaltungen finden nicht statt, kein einziger der Funktionstage wurde (trotz regelmäßigem und intensivem Nachfragen) eingehalten. Die Stimmung im Team selber ist sehr schlecht. Dem Chef ist alles egal, die Oberärzte versuchen alle nur sich selber und ihre Lieblinge zu fördern. Die Assistenten geben sich zumeist Mühe, gehen aber ebenfalls in dieser feindseligen Stimmung und extrem vernachlässigten Betreuung/Ausbildung unter und sind bis auf wenige Ausnahmen alle sehr unzufrieden. In keinem der Funktionsbereiche wird Lehre betrieben (weder an PJler, noch an Assistenzärzte), in keinem der Funktionsbereiche wird nach Leitlinien oder Klinikstandard gearbeitet. Vieles geschieht aus Willkür und wird bei Problemen verschwiegen, vehement verneint oder an andere Abteilungen/Krankenhäuser abgeschoben. Die Pflege ist sehr unzufrieden, der Ton mit Ärzten und PJlern ist zumeist aggressiv und angespannt. Letztlich bekommen die Patienten bis auf wenige Ausnahmen auf der Privatstation keine leitliniengerechte, transparente oder förderliche Therapie. Jeden Tag geht es darum, selber möglichst wenig Arbeit zu haben, keine Verantwortung übernehmen zu müssen, nach oben uzt lecken und nach unten zu treten. PJler müssen mittags Essen für die Ärzte organisieren, DAS GELD DABEI AUSLEGEN!!! und bekommen es dann irgendwann zurückbezahlt. Bei Beschwerde folgen Sprüche wie "So ist es eben an einer Uni" oder "Naja, friss oder stirb..." Ich würde keinem Patienten empfehlen in die Kardiologie des MRI zu gehen, keinem PJler oder Famulanten und erst recht keinem Arzt/Ärztin, die dort anfangen/arbeiten möchte. Fazit: Für eine Uniklinik noch schlechter als man es erwartet, kein menschlicher oder fachlicher Gewinn sondern ein Überblick über die Realität. Hier wäre dringend ein Wechsel der Abteilungsleitung nötig mit Umstellung des Umgangs mit Patienten, Kollegen, Innovationen und Leitlinien, damit eine gute Lehre und somit ein gutes PJ möglich ist.

Bewerbung

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