PJ-Tertial-Bericht am Oberhavel Kliniken - KH Hennigsdorf
Innere
Hennigsdorf, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Station 23/24/35
·
01/2020 – 04/2020
Veröffentlicht am
1.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 300 €/Monat
- Gebühren
- keine
Erfahrungsbericht
Pro:
- geplante Rotationen auf Station, Notfallaufnahme, Funktionsdiagnostik (Echographie und Endoskopie) und Herzkatheter
- Hospitation in der Herzchirurgie Bernau (sehr interessant und tolles Angebot seitens der Klinik!)
- relative Flexibilität und freie Beweglichkeit nach entsprechender Rücksprache mit den Ärzten ("alles kann, nichts muss")
- wöchentlich 1-2x Fortbildung, hauptsächlich kardiologische Themen
- insgesamt freundliche und faire Kollegen
- Mittagessen jeden Tag möglich
- oftmals früheres Arbeitsende möglich, dies kompensiert für die lange Anfahrt
- jeder erhält am Ende - sofern man sich nicht vollkommen inadäquat verhalten hat - ein wohlwollendes Arbeitszeugnis
- fast ausnahmslos nette Oberärzte
Kontra:
- zu Beginn etwas unorganisierter Start ins Tertial (keine klaren Zuständigkeiten, muss sich erstmal selbst zurechtfinden)
- teilweise überforderte und dadurch unausgeglichene Assistenzärzte, die leider oftmals ohne adäquate Supervision durch den Oberarzt eine Station managen müssen
- relativ einseitige Ausrichtung auf Kardiologie und kardiologische Geriatrie, dafür aber gründlich und umfassend
- manche Ärzte hängen der Vorstellung nach, dass man für sie sämtliche Blutabnahmen erledigt; hier zu gegebener Zeit intervenieren
Tipps:
- die richtigen, engagierten Leute für sich heraussuchen und mit diesen zusammenarbeiten (wird jedoch dadurch erschwert, dass die Ärzte selbst oft nicht wissen, wo sie morgen aushelfen müssen)
- nicht zu viele Wochen auf den Stationen (besonders auf der 35) verbringen, dort ist man Braunülenleger vom Dienst und der Wissenszuwachs eher gering
- Arztbriefe schreiben und eigene Patienten betreuen, dadurch lernt man am meisten
- schlechten Rotationsplan ggf. in Absprache mit den Ärzten anpassen
- lieber mehr Zeit in der Notaufnahme anstreben, da dort aktivere Mitarbeit möglich
- Funktionsdiagnostik nutzen, um selbst sonographieren zu lernen; bei coolen Oberärzten darf man auch endoskopieren :)
Fazit: ein solides Tertial mit Fokus auf Kardiologie; wer jedoch Internist werden will, dem würde ich ein größeres Haus empfehlen
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