PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Heidelberg

Gynäkologie

Heidelberg, Deutschland · 8 Wochen · Station OP, gynäkologische Station, Ambulanzen, Kreißsaal · 05/2019 – 09/2019

Veröffentlicht am

3.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 6
Freizeit 3
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Zuallererst: die Organisation und Betreuung sind unterirdisch. Man erfährt nur, wo und wann man am ersten Tag erscheinen soll. Die Begrüßung/Einweisung erfolgt nur durch die anderen PJler, die Ärztinnen, die dafür zuständig sind, sind dies wohl nur auf dem Papier. Auch die Rotation, die es laut Homepage geben soll, existiert nicht. Die PJler und Famulanten werden prinzipiell jeden Tag für die OPs gebraucht. Nur wenn der OP abgedeckt ist, hat man eine Chance noch etwas anderes in der Frauenklinik zu sehen. Ich war zwei Wochen auf der gynäkologischen Station und ein paar Tage im NCT, wofür ich aber wirklich kämpfen musste. Wenn es mehr PJler/Famulanten sind, wie im OP benötigt werden (meist werden 2-4 gebraucht), dürfen diese untereinander klären wer etwas anderes machen darf. Meist landet man dann in einer Ambulanz oder im Kreißsaal. Bis 10 Uhr sind allerdings in den meisten Ambulanzen und im Kreißsaal schon Studenten des Gynäkologie-Blocks verteilt, wodurch man da morgens fast nirgends mehr unterkommt und sich überall durchfragen muss, um irgendwo noch akzeptiert zu werden. OP: Wenn man chirurgisch interessiert ist, auf jeden Fall top! Man darf bei allen OPs assistieren, meist ist der PJler neben dem Oberarzt der 1. Assistent. Natürlich viel Haken halten, bei den Laparoskopien Kameraführung oder man bekommt auch mal ein anderes Instrument in die Hand. Je nach Operateur bekommt man mehr oder weniger erklärt. Im OP habe ich aber tatsächlich am meisten gelernt und es waren auch fast alle immer sehr nett. Nähen wird einem auch erklärt, falls man es noch nicht kann und dann darf man am Ende fast immer auch nähen. Station: Visite, Briefe schreiben, Entlassungen, wenige Blutentnahmen, wenige Sonos Kreißsaal: am besten mal einen Nachtdienst mitmachen! Man darf bei Geburten dabei sein und sonst auch bei allem mit gehen NCT: sehr interessant, viel Onkologisches gelernt Ambulanzen: meist nur daneben sitzen und zuhören, viele Spezialambulanzen, mir haben vor allem Endokrinologie und Kinderwunsch gefallen und die Schwangerenambulanz Ob man ein Gynäkologie Tertial an der Uniklinik in Heidelberg hilfreich findet, hängt sehr davon ab, was man lernen will und welche Fachrichtung mein einschlagen will. Chirurgisch lernt man einiges und darf auch viel machen. Wenn man allerdings Gynäkologie machen will, sollte man in einem PJ Tertial doch viel mehr lernen. Ich habe fast keine gynäkologische Untersuchung (vaginal tasten, Brustuntersuchung, Spekulumeinstellung) oder Ultraschall machen dürfen und starte da jetzt doch recht planlos in die Assistenzarztzeit!

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