PJ-Tertial-Bericht am Charite Campus Mitte
Chirurgie
Berlin, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Thoraxchirurgie, Gefäßchirurgie, Viszeralchirurgie, chirurgische Intensivstation
·
03/2020 – 06/2020
Veröffentlicht am
1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
3
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 744€/Monat wegen Corona
Erfahrungsbericht
Die Ärzte sind durchweg respektvoll und freundlich.
Es gibt 4 Teams:
1: Kolorektal und HPT Team
2: Upper GI und Endokrin Team
3: Gefäß Team
4: Thorax
Zusätzlich besteht die Möglichkeit auf die chirurgische Intensivstation zu wechseln. Dies kann ich jedem empfehlen, da man dort seine klinische Untersuchung verbessern kann und das maximale Spektrum der Intensivmedizin (ECMO, ...) zu Gesicht bekommt. Die Oberärztin ist sehr nett und gibt einem individuelles Feedback, nachdem sie den Patienten
selbst untersucht hat. Teilweise kann man auch zeitgleich mit der Oberärztin untersuchen, wodurch man seine auskultatorischen Fähigkeiten perfektionieren kann.
Wer viel Zeit im OP verbringen will, der sollte am Besten in Team 1 oder 2 gehen oder häufiger den Spätdienst machen. Wenn man sich gut anstellt, darf man im OP auch Nähen und Knoten, insbesondere die Gefäßchirurgen binden einen gut ein.
Die Arbeit auf Station besteht vor allem aus Patientenaufnahmen, Verbandswechsel, Arztbriefe schreiben und wenigen Blutentnahmen. Auf der Thoraxchirurgie beispielsweise ist auch das Ziehen der Thoraxdrainage eine zentrale Aufgabe.
Pro Team gibt es ein PJ-Telefon, dadurch kann man ständig Rückfragen stellen, auch wenn die Ärzte im OP sind. Bei der Patientenaufnahme arbeitet man selbstständig und stellt den Patienten später den Ärzten vor.
Generell ist es für mich nicht nachvollziehbar, wieso die Chirurgie an der Charité Campus Mitte so schlechte Rezensionen in der Vergangenheit erhalten hat. Man muss einschränkend sagen, dass der klassische PJ-Unterricht meist ausfällt oder am späten Nachmittag stattfindet. Wenn man aber Fragen hat oder ein Krankheitsbild genauer durchgehen will, dann nimmt sich teilweise sogar der Chef der Thoraxchirurgie Zeit und erklärt es einem.
Insgesamt fand ich es ein sehr schönes Tertial und konnte einiges mitnehmen.
Es hängt wie in jedem PJ ganz entscheidend davon ab, wie man sich selbst einbringt und welche Ärzte auf Station sind. Wenn man Engagement zeigt, dann wird man auch mehr integriert. Insgesamt war ich über das freundliche Miteinander sehr positiv überrascht (insbesondere auf der Thoraxchirurgie und bei den Gefäßchirurgen ).
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