PJ-Tertial-Bericht am Amalie-Sieveking Krankenhaus

Innere

Hamburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemein-Innere, Kardiologie, Notaufnahme · 09/2019 – 12/2019

Veröffentlicht am

1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Im EASK gibt es einen festen Rotationsplan, bei dem man 8 Wochen auf der Allgemein-Inneren, 4 Wochen auf der Kardiologie, 3 Wochen in der Notaufnahme und 1 Woche in der Funktion eingeteilt ist. Die ersten Wochen auf der Allgemein-Inneren waren sehr gut. Ich war mit einer sehr netten Assistenzärztin auf Station, die sich immer Mühe gegeben hat, mich mit einzubinden, alle Fragen geduldig beantwortet hat und mir, wenn ich bis zum Beginn der Visite nicht mit den Blutentnahmen durch war, dabei geholfen hat, damit ich nichts von der Visite verpasse. Bei ihr habe ich wirklich viel gelernt und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Nach einigen Wochen war ich allerdings für einen Monat die einzige PJlerin der Inneren und da es zwei schwangere Assistenzärztinnen gab, die kein Blut abnehmen durften, musste ich ab dann unzählige Blutentnahmen machen, hauptsächlich auf fremden Stationen. Dadurch habe ich häufiger die Visite verpasst und kannte die Patienten auf meiner Station viel schlechter, weil ich ständig auf den anderen Stationen war. Außerdem wurde man im Laufe des Tages mehrfach angerufen zum Flexülen legen oder BGAs machen auf anderen Stationen, wodurch man seine Arbeit auf Station unterbrechen musste und der Lerneffekt gleich null war. Nach einiger Zeit kamen dann neue PJler, wodurch es auf jeden Fall besser wurde, weil wir uns die Stationen einteilen konnten. Aber es ist trotzdem blöd, auf fremden Stationen Blut abnehmen zu müssen, weil man dann auf der eigenen Station nicht richtig reinkommt. In der Notaufnahme dagegen hat es mir sehr gut gefallen. Dort darf man Patienten eigenständig aufnehmen und untersuchen (auch viel Sonographie) mit anschließender Nachbesprechung mit dem OA oder CA, dadurch hat man sehr viel gelernt. Ich empfehle euch auf jeden Fall, die Zeit in der Notaufnahme, wenn möglich, zu verlängern! Insgesamt sind vor allem die Assistenzärzte im EASK sehr nett und versuchen, einem etwas beizubringen. Die Oberärzte (bis auf der leitende OA, der sehr engagiert war) beachten einen allerdings sehr wenig, was auch ein großer Kontrast zu meinen anderen PJ-Tertialen war. Der PJ-Unterricht war sehr gut, wenn er stattgefunden hat. Eigentlich sollte es auch wöchentlich einen EKG-Kurs geben, der aber erst ab 3 PJlern stattfindet, wodurch er bei mir häufiger ausgefallen ist, als dass er stattgefunden hat. Mittagessen und pünktlicher Feierabend waren eigentlich immer möglich. Trotz allem hat mir das PJ-Tertial gefallen, weil die Assistenzärzte nett waren. Wer wirklich Blut abnehmen lernen will (auch viele arterielle Punktionen) ist hier auf jeden Fall richtig, Patientenaufnahmen und ausführliche Untersuchungen werden jedoch leider nur in der Notaufnahme gemacht.

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