PJ-Tertial-Bericht am Marienhospital

Plastische Chirurgie

Stuttgart, Deutschland · 8 Wochen · Station P4/P1 · 03/2020 – 06/2020

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Dass mich Plastische Chirurgie überzeugt, ist nicht schwer, denn sie ist mein Traumfach. Aber nach meinem Wahltertial im Marienhospital ist die Liebe wahrhaft. Die 16 Wochen des Tertials sind aufgeteilt in 8 Wochen in der Gesichtsplastischen (GEPL) und 8 Wochen in der Rekonstruktiv-Plastischen (REPL). Ich hab auf der GEPL begonnen, da es zu diesem Zeitpunkt zu viele PJler/Famulanten auf der REPL gab. Während der gesamten Zeit war ich mit einem anderen PJler zu zweit. Durch Corona gab es einige Abweichungen vom regulären Ablauf (eine Zeit lang keinen PJ-Unterricht, etwas weniger OPs in der GEPL, keine Visiten am Patientenbett). Auf beiden Stationen wird man sehr freundlich und offen ins Team aufgenommen. Wenn man sich einsetzt und selbstständig arbeitet, wird man wertgeschätzt. Die Tätigkeiten bestanden aus Blutabnehmen, Drainagenzug, Verbandswechsel, sehr selbstständiges Arbeiten in der Ambulanz (neue Patienten alleine sehen und dann dem Assistenzarzt/OA vorstellen, Erstuntersuchungen bei neuen Patienten/Notfallpatienten, Vorbereitung des stationären Aufenthalts (Fachanamnese, Abstriche, Labor), Assistenz im Ambulanz-OP. In den 8 Wochen REPL war ich zweimal auf Station eingeteilt, einmal in der Sprechstunde und im Schnitt etwa einmal wöchentlich in der Ambulanz und an den übrigen Tagen im OP. Die OPs, die durchgeführt werden sind toll (Latissimus, DIEP, Gracilis, TMG, viel Handchirurgie und Brustchirurgie)! Man darf assistieren, zunähen, jederzeit Fragen stellen. Eine kleine Operation durfte ich sogar selbstständig machen. In der GEPL sind die Eingriffe etwas defiziler und in einem kleiner OP-Gebiet, sodass man nicht so viel machen darf, wie in der REPL, dennoch waren auch diese Operationen (Defektdeckungen im Gesicht, Nasenrekonstruktionen/Nasenops) sehr interessant. Die Anliegen des PJlers werden vom PJ-Beauftragten wahrgenommen und berücksichtigt, sodass man sich sehr gut aufgehoben fühlt. Es war ein geniales Tertial, was ich auf keinen Fall missen möchte und jetzt schon sehnsüchtig vermisse.

Bewerbung

Ca. 6 Monate zuvor übers Dekanat der Heimatuni
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