PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Regensburg

Allgemeinchirurgie

Regensburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Plastische Chirurgie, Viszeralchirurgie, Notaufnahme · 09/2019 – 12/2019

Veröffentlicht am

2.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 4
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500

Erfahrungsbericht

Fazit: Das Arbeiten in der Notaufnahme ist top und sehr gut organisiert. Sonst ist das Chirurgie-Tertial an der Uniklinik Regensburg leider ziemlich klischeemäßig. Haupttätigkeiten sind Haken halten und Blutabnehmen auf Station. Es gibt keinen Einführungstag, es mangelt an Organisation, die Lehre könnte besser sein. Insgesamt gibt es dort sehr viele Studenten, deshalb interessiert sich niemand so wirklich für einen. Einzelne Ärzte sind sehr engagiert und erklären auch gerne was – da muss man aber bisschen Glück haben. Pro Notaufnahme Am besten haben mir die drei Wochen in der chirurgischen Notaufnahme gefallen. Hier darf man als Student sehr selbstständig arbeiten. Anamnese und körperliche Untersuchung erheben und dokumentieren, in Rücksprache mit dem zuständigen Arzt Medikamente und Untersuchungen anordnen. Das war für mich die lehrreichste Zeit in meinem chirurgischen Tertial. Rotationen Bei den Rotationen wurde von der PJ-Beauftragten persönliche Wünsche berücksichtigt und man konnte sich relativ gut organisieren. Auf E-Mails wurde stets schnell geantwortet. Normal sind 4 Rotationen à vier Wochen geplant. Kontra Keine Einführung Es gab keinerlei Einführung für PJ-Studenten. Ich wurde am ersten Tag direkt zur Frühbesprechung des Teams geschickt. Als externe Studentin kannte ich mich im Haus überhaupt nicht aus. Netterweise hat mir dann eine Sekretärin gezeigt, wo ich Kleidung, Spint usw. bekomme. Ich finde es aber wirklich schwach, dass es keine organisierte Einführung gibt. Schlechte Organisation Es hat Wochen gedauert, bis ich endlich einen Chip für den OP bekommen habe. Diesen musste ich mir über das Studiendekanat selbst organisieren. Vorher musste ich immer vor der Umkleide warten, bis jemand mit Transponder vorbeikam. Ich fände es wünschenswert solche unbedingt nötigen Utensilien automatisch am Anfang auszuhändigen. Man fühlt sich als PJler überhaupt nicht integriert. Irgendwie muss man einfach schauen, wo man bleibt. Wenig Lehre Einmal pro Woche, Donnerstagnachmittag findet das PJ-Seminar statt. Leider ist der zuständige Dozent oft nicht erschienen und der Unterricht ist ausgefallen. Oft wurden die Studenten auch nicht für den Unterricht freigestellt, sondern mussten Stationsarbeit ableisten oder Haken halten im OP. Ich finde es sehr schade, dass gerade an einer Uniklinik, wo Lehre eigentlich einen hohen Stellenwert haben sollte, der PJ-Unterricht so dürftig ist. Mangelnde Betreuung Als PJ-Student hat man als Hauptaufgaben auf den Stationen Blutabnehmen und Haken halten im OP. Die Aufgaben sind wenig abwechslungsreich. Wenn man Glück hat bekommt man was erklärt – wenn man Pech hat wird man angeschnauzt.

Bewerbung

Als externe Studentin über das Studiendekanat.
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