PJ-Tertial-Bericht am Segeberger Kliniken

Chirurgie

Bad Segeberg, Deutschland · 8 Wochen · Station 4 · 01/2019 – 04/2019

Veröffentlicht am

3.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 2
Unterricht 6
Betreuung 4
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500
Gebühren
ca. 150

Erfahrungsbericht

"Durchwachsen" beschreibt die Erfahrung am besten. Besondere Würdigung benötigt jedoch die "Führung": ärztliches Team: Besteht überwiegend aus motivierten KollegInnen. Wenn Lehre passiert, dann meist im Gespräch mit den Kollegen auf Station oder im Rahmen von OPs. pflegerisches Team: Hier findet sich die ganze Brandbreite fachlicher und menschlicher Schattierungen. PJler werden aber tendenziell als "für Venenpunktionen angestellt" betrachtet. Lehre: Siehe oben. Geplant findet keine statt. Honorige Ausnahmen bilden die meist unverbrauchteren, jungen KollegInnen, welch sich ein Herz fassen und im kurzen Gespräch Dinge erläutern. Tagesstruktur / OPs: Frühbesprechung -> Stations-/Ambulanzarbeit (hier können sich PJler meist frei verteilen) -> Visiten -> Spätbesprechung -> meist zeitiger Feierabend. Anrufe aus dem OP sind an der Tagesordnung, wenn nicht primär Studierende geplant oder aus Interesse dabei sind. Die Rolle des PJlers ist generell die sog. 2. Assistenz, was sich meistens gut mit "Haken und Schnauze halten" zusammenfassen lässt. Das abgedeckte OP-Spektrum deckt die üblichen allgemein- und viszeralchirurgischen Eingriffe ab (AE, CHE, Kolon/Sigma etc.), auch bariatrische und gelegentliche Thoraxeingriffe finden statt. Unfallchirurgisch finden sich ORIFs, Endoprothetik und vereinzelt dorsale Instrumentierungen. Führung: Aufgewühlte oder verzweifelte AssitentInnen nach Frühbesprechung oder Visite? Streichhölzer ziehen, wer die Chefvisite begleitet oder mit in den OP "darf"? Spontane Ausbrüche, welche sich mit sonnigem Gemüt abwechseln und sich an Kleinigkeiten entzünden oder gar äusserlich keinem Schema folgen, an welches man sich kollegial anpassen könnte? Leider kann man viele Chirurgenklischees auch hier beobachten. Das müsste nicht sein. Fazit: Das Fehlen von Lehre und die Tatsache, dass PJler (vom Hakenhalten abgesehen) keine feste Rolle haben, wird den meisten eher nicht gefallen. Diese unsichtbare Flexibilität und der meist pünktliche Feierabend erlauben aber genug Beschäftigung mit einem Lehrbuch. Dieses brüllt auch niemanden spontan an. Da sich Ausbrüche weniger häufig an PJler richten, als an das Abteilungsteam, ist die Stimmung im Mittel auszuhalten, aber keinsefalls schön. Die Abteilung lebt vom Elan der Mitarbeiter, welcher unter den Umständen aber endlich sein dürfte. Das Gehalt und die Unterkunft sprechen generell für das AKSE und sind keine besondereheit des chirurgischen Tertials.

Bewerbung

Ausgesprochen freundlicher Kontakt, mit der Verwaltung. Vorlauf: So früh wie möglich, da nur begrenztes Kontingent.

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