PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Frankfurt
Psychosomatik
Frankfurt, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station 8
·
05/2019 – 08/2019
Veröffentlicht am
1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 399€
Erfahrungsbericht
Das Team war super nett und ich wurde sehr freundlich aufgenommen.
Arbeitsbeginn ca. 8.30.
Ca. 5-10 Blutentnahmen im Laufe des Vormittags, aber Assistenzärzte haben geholfen. Quasi keine Braunülen.
Alle tragen Privatkleidung.
Die nächste Möglichkeit zum Mittagessen war in der Orthopädie-Mensa: vergünstigt, aber echt nicht gut. Dann lieber die Mikrowelle in der Personalküche nutzen...
Man kriegt einen PC-Zugang, muss sich aber einen freien Schreibtisch suchen.
Man darf sich 2-3 Gruppentherapien aussuchen (Musik, Gestaltung, Achtsamkeit, Körper, Essgruppe, Skills, u.a.), an denen man dann die ganze Zeit teilnimmt (eher als Beobachter).
Außerdem kann man zu Ambulanz-, Konsil- und Aufnahmegesprächen mitgehen, diese werden anschließend nachbesprochen (Gegenübertragung, Konflikte, etc.). Wenn man sich gut anstellt, darf man solche Gespräche im Verlauf auch alleine führen und spricht anschließend nochmal gemeinsam mit dem Oberarzt und dem Patienten. Anschließend schreibt man einen Kurzbrief.
Außerdem ist man für den somatischen Teil der Aufnahmen zuständig, auf allen 3 Stationen. Also Anamnese, Untersuchung (meist Normalbefunde) sowie Gesprächsführung kann man anschließend sehr gut. Die Befunde bespricht man dann mit dem Stationsarzt und man macht sich gemeinsam schon mal ein erstes Bild des Patienten. Anschließend bringt man alles zu Papier.
2x/Woche findet eine Teamkonferenz statt. Dabei werden die einzelnen Patienten zusammen mit allen Mitarbeitern (Ärzte, Pflege, jedwede Therapeuten) besprochen: Ihre Symptomatik, die Diagnostik und die Entwicklung während der Therapie .
PJ-Unterricht gibt es nach Absprache ca. 1x alle 2 Wochen.
Es gibt 3 Stationen: 1. Vollstationär, Schwerpunkt Essstörungen, Angst, Zwang, Depression, allgemeine Psychosomatik. (hier war ich hauptsächlich)
2. Vollstationär, Schwerpunkt Traumatherpaie, Borderline
3. Tagesklinik, buntgemischt
Kurz nach meinem Tertial gab es einige personelle Veränderungen im Ärzteteam, deshalb kann es sein, dass der Wind mittlerweile ein bisschen anders weht.
Alles in allem war ich aber super zufrieden, habe mich gut integriert gefühlt und gerne dort mitgearbeitet :)
Kann es jedem empfehlen, den das Thema interessiert - ist aber nicht zum Chillen geeignet.
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