PJ-Tertial-Bericht am Marienhospital Euskirchen

Anästhesiologie

Euskirchen, Deutschland · 8 Wochen · Station Intensiv, Palliativ, Schmerzstation, OP · 09/2019 – 12/2019

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Das Tertial teilt sich in der Regel auf eine großteilige OP-Zeit und kleine Einsätze auf Intensiv, Palliativ- und der Schmerzstation auf. Allgemein lässt sich über das Haus viel Positives sagen; eine positive Grundstimmung, netter interdisziplinärer Kontakt bis in die Chefarztebene und in der Regel angenehmer menschlicher Umgang miteinander. Man hat am ersten Tag bereits einen beschrifteten Spind und bekommt sofort Dienstkleidung und Namensschild, die Rahmenbedingungen und Koordination über die PJ-Beauftragte sind sehr wertschätzend. In der Fachabteilung wird man sehr nett ins Team aufgenommen, der Umgangston ist sehr freundlich und informell. Im OP begleitet man in der Regel einen Anästhesisten in seinem Saal, man darf allerdings vollkommen frei zwischen den Säälen tauschen und sich alles ansehen und bei Gelegenheit selbst tätig werden. Das bietet sich auch an, wenn man einmal den Ablauf und das Team kennen gelernt hat. Ich bin leider in einer Phase in der Abteilung gewesen, in der mehrere neue Assistenten gleichzeitig eingearbeitet werden mussten, daher hatte ich oft eine eingeschränkte Wahl, in welchen Saal im mitgehe und bin auch nicht auf so viele Intubationen etc. gekommen, wie ich gehofft hatte. Dennoch habe ich viel gelernt und wenn man sich anbietet kann man doch auch einiges selber machen. Die Aufenthalte auf den Stationen waren jeweils 1 bis 2 Wochen lang und konnten den Horizont gut erweitern. Generell ist in der Anästhesie deine Hilfe immer optional, feste Aufgaben wie Blutabnehmen gibt es nicht, was eine sehr flexible Getaltung des Alltags ermöglicht. Man kann die Narkosen sehen, die man möchte, bei Procedere auf der Intensivstation helfen/selber durchführen oder auf einen Kaffee in den PJ-Raum gehen. Fortbildung findet offiziell jeden Tag statt - jeweils durch eine andere Fachabteilung. In der Praxis sind es so 2 bis 3 Fortbildungen pro Woche. Die chirurgische Fortbildung findet oft, die allgemein-internistische eigentlich immer statt. Das Essen in der Kantine ist mengenmäßig beliebig groß, die Variation, gerade an vegetarischen Gerichten, aber recht übersichtlich. Großes Plus ist noch das PJ-Eis, was jedem PJler täglich gratis zusteht! Insgesamt war das PJ am Marienhospital eine sehr gute Entscheidung, ich bin jeden Tag gern zur Arbeit gefahren, das war in den Famulaturen nicht zwingend der Fall. Gerade die PJ-Zeiten, in denen mehr PJler anwesend waren und man sich die Arbeit gut aufteilen konnten war relativ entspannt und man konnte sich eigentich immer aussuchen, womit man einen großen Teil des Tages verbringt.

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