PJ-Tertial-Bericht am Schoen Klinik Hamburg Eilbek

Innere

Hamburg, Deutschland · 8 Wochen · Station 3E · 11/2019 – 03/2020

Veröffentlicht am

1.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Insgesamt war das Tertial in der Inneren in EIlbek sehr gut und besser als ich es erwartet hatte. Es gibt zwei Stationen mit gemischten internistischen Patienten. Die Klinik hat einen Schwerpunkt für Gastroenterologie und seit Januar 2020 auch für Kardiologie. Insgesamt ist das Team sehr jung, es sind wirklich alle sehr nett und freuen sich sehr über die Unterstützung durch PJler. Leider geht man jedoch etwas unter, da es viele Assistenzärzte gibt und auch mehrere PJler. Unterricht findet Mo-Do statt, teilweise mehrmals täglich. Die Qualität war jedoch sehr unterschiedlich. Nervig war, dass man sich täglich entweder persönlich, per Mail oder Telefon bei der PJ-Koordinatorin Frau Züge melden muss, um seine Anwesenheit zu bestätigen. Auf der Station: Beginn ist etwa um 7:30. Um 8:05 ist die Frühbesprechung. Da meistens sehr viele Blutentnahme anstehen und es derzeit keine Blutentnahmekraft gibt, ist man damit meistens lange beschäftigt. Oftmals bin ich deswegen nicht zur Frühbesprechung gegangen. Meistens habe ich mich an einen Assistenzarzt gehalten und bin bei der Visite mitgegangen. Ich habe mich immer sehr bemüht eigene Patienten zu betreuen, da man so am meisten lernt. Meist wollen die Assistenzärzte jedoch (irgendwie auch verständlich) ihre Verantwortung nicht ganz abgeben, sodass man dann doch nicht alles alleine macht. Zudem kommt hinzu, dass die Oberarzt(-Zugangs)visite erst sehr spät (teils nach 16 Uhr) stattfand und man dann als PJler doch lieber pünktlich in den Feierabend gehen möchte. Daher konnte man neue Änderungen nicht sofort selbst umsetzen. Man kann auch jederzeit mit in die Funktionsdiagnostik gehen, selber Sonographieren, unter Anleitung Pleura- oder Aszitespunktionen machen oder PEGs legen, bei Koloskopien, ÖGS oder Herzkatheteruntersuchungen zuschauen. Dadurch kommt auch das Praktische nicht zu kurz. In der Notaufnahme: Hier kann man selbst Patienten aufnehmen, sich überlegen welche weiteren Untersuchungen man machen würde und dies direkt im Anschluss mit einem Arzt absprechen. Hier bekommt auch jeder Patient ein EKG, sodass man hier eine wirkliche Routine entwickeln kann. Hier habe ich tatsächlich am meisten gelernt, da man sehr selbstständig arbeiten kann. Es ist auch möglich mal im Spätdienst zu arbeiten, falls mehrere PJler gleichzeitig in der Notaufnahme sein wollen. Insgesamt war es wirklich ein tolles und sehr lehrreiches PJ-Tertial, welches mich sehr für die Innere begeistert hat. Vorher hatte ich die Innere nicht in Erwägung gezogen, aber nach diesem Tertial schon!
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