PJ-Tertial-Bericht am Kreiskrankenhaus Hameln
Allgemeinchirurgie
Hameln, Deutschland
·
12 Wochen
·
Station A3
·
01/2006 – 03/2006
Veröffentlicht am
4.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
5
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
5
Unterricht
4
Betreuung
5
Freizeit
3
Station / Einrichtung
3
Erfahrungsbericht
Mit einem Wort: Ausbeutung pur! Ich hatte schon viele schreckliche Bedingungen über die Arbeitsbedingungen chirurgischer Assistenten gehört, aber Hameln hat dem noch mal einen drauf gesetzt. Ich war zunächst in der Unfallchirurgie, dort hat man sehr früh gelernt die Klappe zu halten und stärker am Harken zu ziehen. Von einem Oberarzt wurde ich nur Müller 38 angesprochen, da er sich keine Namen merken will, weder von "Kollegen" noch von Patienten. Wenig bis keine Ausbildung, kaum Betreuung (lag aber eher daran, dass die Assistenten dort völlig überarbeitet sind und keine Zeit finden dir etwas zu zeigen, daher waren sie leider auch alle immer sehr, sagen wir mal " angespannt"). Daher bin ich schnell in die plastische Chirurgie und dann in die Urologie gewechselt. Dort wesentlich besseres Klima, Arbeitsbedingungen und vor allem Ausbildung!
Sollte das Ausbildungsziel sein:"werd´ bloss kein Chirurg" dann hat das Kreiskrankenhaus Hameln dies voll und ganz erfüllt! Ich kann nur allen angehenden Kollegen raten, macht einen großen Bogen um dieses Haus. In der Inneren Medizin herrschen ähnliche untragbare Bedingungen. Als einzig "nett" empfundene Abteilungen, in denen man auch noch etwas gezeigt bekam, waren wirklich nur die Urologie und die Plastische Chirurgie.
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