PJ-Tertial-Bericht am Spital Flawil

Innere

Flawil, Schweiz · 8 Wochen · Station B3 · 02/2020 – 04/2020

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
Ca. 1000 CHF
Gebühren
Ca. 350 CHF für ein Zimmer im Personalwohnheim, Kosten für einen Parkplatz (80 CHF/Monat), falls Anreise mit Auto

Erfahrungsbericht

Das Spital Flawil kann ich für die Basics der Inneren Medizin sehr empfehlen. Aufgrund der Corona-Situation war ich leider nur für knapp einen Monat dort, jedoch konnte ich selbst aus dieser kurzen Zeit viel mitnehmen und habe mich sehr schnell wohl gefühlt. Mein Morgen hat je nach Wochentag zwischen 7:30 Uhr und 7:45 Uhr begonnen. Als PJ-erin bzw. Unterassistentin (UHU) war es meine Aufgabe, morgens den PC für den Röntgen-Rapport um 8 Uhr (1x/Woche um 7:45 Uhr) zu starten, in dem die Röntgenbilder des Vortages zusammen durchgeschaut werden. Danach visiert man die Labore des Vortages, EKGs und Unterlagen von neuen Patienten, bevor man je nach Station zwischen 9:00 Uhr und 9:30 Uhr auf Visite geht. Je nach Wochentag wird man vom Chefarzt oder einigen Oberärzten begleitet. Bei den Visiten darf man jederzeit Fragen stellen, aktiv mitwirken und Vorschläge machen. Dort konnte ich wirklich viel lernen. Den gesamten Tag verbringt man gemeinsam mit seinem zugeteilten Assistenzarzt. Von meinem durfte ich in einer angenehmen Lernatmosphäre viel, vor allem über die Befundung von EKGs, lernen. Ich durfte auch bei den Nachbesprechungen der Visiten den beteiligten Oberärzten meine Fragen stellen, wenn diese im Nachhinein noch aufgetaucht sind. Ich hatte immer das Gefühl, dass mir meine Fragen von allen Ansprechpartnern gerne und mit Freude am Teaching beantwortet wurden - vielen lieben Dank dafür! Gegen 12 Uhr geht das gesamte Team zusammen zum Mittagessen. Alle sind sehr freundlich und offen. Die Hierarchien sind im Spital Flawil flach: Alle sind per du und man kann zwanglos mit allen Ärzten über Medizin und auch über Persönliches sprechen. Am Nachmittag standen die typischen UHU-Aufgaben an: Telefonate führen, Tests (MOCA, Polyneuropathie-Screening, neurologische Untersuchung, Schellong-Test etc.) mit den Patienten durchführen, Befunde eingeben, Arztbriefe schreiben, Sonos (VCI-Schall, Restharn-Sono) durchführen etc. Um 16 Uhr ist auf der Station B3 Kardex-Visite, bei der die Fragen der Patienten an den Arzt mit der Pflege besprochen werden. Gegen 17:00-18:30 Uhr durfte ich meistens nach Hause gehen. Die Tage dort sind sehr lang und an den ersten Tagen hat mich das auch sehr geschlaucht. Nach ein paar Tagen gewöhnt man sich aber schnell an das Pensum und freut sich, als Team mit seinem Assistenzarzt gemeinsam die Aufgaben des Tages erledigen zu können. Blutentnahmen werden im Spital durch die Pflege durchgeführt, was sehr angenehm ist. Insgesamt kann ich das Spital Flawil wärmstens für die Zeit des Innere-Tertials empfehlen.

Bewerbung

Über das Kantonspital St. Gallen, ca. 1,5 Jahre im Voraus
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