PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Landshut-Achdorf

Gynäkologie

Landshut, Deutschland · 8 Wochen · Station Gynäkologie und Geburtshilfe · 12/2019 – 04/2020

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
450

Erfahrungsbericht

Die Bewertungen für die Gyn in Landshut-Achdorf waren auch schon in den Vorjahren recht gut, das Tertial dort hat meine Erwartungen aber noch um einiges übertroffen. Die Klinik hat gerade die ideale Größe, um ein breites Spektrum an Krankheitsbildern sehen zu können (in der Geburtshilfe u.a. durch die Anbindung an die Neonatologie im Haus, wodurch auch die Betreuung von Risikoschwangerschaften möglich ist; in der Gynäkologie dadurch, dass eine Vielzahl von OPs angeboten wird, durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Onkologie usw.), ohne dabei als Mitarbeiter oder Patient unterzugehen, wie das öfter mal in größeren Kliniken der Fall ist. Ich war die einzige PJlerin, und konnte meisten nach den Blutentnahmen auf Station (was immer relativ zügig erledigt war) selbst entscheiden, ob ich z.B. mit auf Visite, in die Ambulanz, zu den Abschlussuntersuchungen oder in den Kreissaal gehen wollte. Oft war ich zum Assistieren im OP eingeteilt (meistens 2., manchmal auch 1. Assistenz), konnte aber zusätzlich auch bei allen OPs zuschauen, die mich sonst noch interessiert haben. (Ich war sehr gerne im OP - es kann aber gut sein, dass man dort weniger eingeteilt wird, wenn man z.B. lieber auf Station ist.) Die meisten Ärzte haben mich auch viel selbst machen lassen (Sono, Untersuchungen usw.), sodass man wirklich viel Praktisches lernen kann. Insgesamt liegt der Schwerpunkt eher auf der Geburtshilfe, man kann aber definitiv auch viel im Bereich der Gynäkologie lernen. Normal gehen die Dienste von 8:00 Uhr bis ca. 16:30 Uhr (Mo-Fr), es gab aber auch die Möglichkeit, am Wochenende zu kommen oder einen Nachtdienst (16:00 Uhr - open end) zu machen und dafür einen anderen Tag frei zu bekommen. Es gab leider keine extra PJ-Fortbildungen, man kann aber zu denen von der Chirurgie und den Internisten gehen (2x/Woche), und mittwochs gibt es morgens um 7:45 Uhr eine Fortbildung für das ganze Gyn-Team, in dem aktuelle Themen besprochen werden. Darüber hinaus haben sich aber auch manche Ärzte extra Zeit genommen, um einzelne Themen durchzugehen, was wirklich super war. Das beste an der Gyn in Landshut-Achdorf ist aber das Team. Es war wirklich beeindruckend, und unglaublich schön zu sehen, wie sehr das Team untereinander zusammenhält und sich gegenseitig unterstützt. Ich kann das PJ in der Gyn Landshut-Achdorf einfach nur absolut weiterempfehlen. :)

Bewerbung

Obwohl es relativ kurzfristig war, habe ich ohne Probleme einen PJ-Platz bekommen, und es hat wunderbar geklappt, auch noch eine Wohnung im Personalwohnheim direkt neben der Klinik zu bekommen. Das Apartment ist gut eingerichtet und für die PJ-Zeit absolut ausreichend.
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