PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Giessen

Allgemeinchirurgie

Giessen, Deutschland · 8 Wochen · Station 11 · 02/2008 – 04/2008

Veröffentlicht am

3.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 2
Betreuung 4
Freizeit 5
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Gebühren
75,-

Erfahrungsbericht

Arbeitsbeginn von Station zu Station unterschiedlich, meist um 6:45 Uhr. Arbeitszeitende war meist gegen 17 Uhr, manchmal später, ganz manchmal eher. Beginn mit Visite bis 7:45 Uhr. dann Frühbesprechung bis um 8:00 mit Chefarzt und gesamtem Kollegium. Entweder geht man dann direkt auf Station, um dort Stationsarbeit zu erledigen, oder man geht in den OP, wenn man eingeteilt ist. Ich fand es recht gut, dass man in hier mit Namen schon am Abend vorher für bestimmte OPs eingeteilt wird, so kann man sich schon vorher auf die OP vorbereiten (hauptsächlich Anatomie). Man kann auch Wünsche anbringen, wenn man bestimmte OPs sehen möchte, allerdings muss man hier schon männlich sein, um bestimmte Ops zu assistieren (ohne Worte). Zur Stationsarbeit fasse ich mich kurz: alles in "Massen" - eigentlich ok. Nachtdienste: 4 Stk. ohne Entlohnung; davon bei mir drei Nächte mit OP-Assistenz, alle vier mit Blutentnahmen und Viggos legen, zweimal wurde ich für EKG geweckt. Schlaf: alle drei Stunden für ca. 1,5 Stunden???... also wenig. Hier interessiert es wenig, ob man sich zurückzieht, oder ob man mitläuft. Ich muss im Grossen und Ganzen sagen, dass ich diesen Abschnitt meines Tertials mit befriedigend bewerten muss, obwohl ich an manchen Tagen ziemlich verärgert war aufgrund bestimmter Unfreundlichkeiten bestimmter Personen. Aber das Gros des Kollegium hat vieles herausgerissen! Ich muss dazusagen, daß jeder selbst bestimmt, wieviel er/sie hier lernt, denn in der Chirurgie ist oft wenig Zeit und wenn man bereit ist länger zu bleiben lernt man die Kollegen besser kennen und man bekommt auch mehr mit, weil dann mehr Zeit für Lehre bleibt. Da ich aus anderen Tertialen nun weiss, was man so mitnehmen kann, muss ich im Nachhinein sagen (ACh war mein erstes Tertial): es geht wesentlich mehr!!! Allgemeines u. nicht Chirurgie-spezifisch: Zu den 75,- Euro Gebühr: das ist für die Arbeitskleidung. Essen bekommt man nicht bezahlt, auch keinen Zuschuss, Gehalt ohnehin nicht. Falls sich jemand fragt, warum ich denn unter diesen Voraussetzungen ins Uniklinikum zum PJ gegangen bin: ich habe meine Drittwahl bekommen trotz Ortspräferenz... ohne Worte

Bewerbung

hier kann man immer hin - je mehr PJler, desto mehr OPs...

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