PJ-Tertial-Bericht am Kreiskrankenhaus Erding

Chirurgie

Erding, Deutschland · 8 Wochen · Station Viszeralchirurgie, Plastische Chirurgie, Notaufnahme, Unfallchirurgie · 01/2020 – 04/2020

Veröffentlicht am

1.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Insgesamt kann ich die Chirurgie in Erding fürs PJ empfehlen. Wie es genau läuft, hängt natürlich sehr davon ab auf welcher Station man sich befindet und auch mit welchem Assistenzart man unterwegs ist, die ganz überwiegende Mehrheit ist freundlich. Man muss sich meist selbst trauen und darum kümmern, wirklich etwas zu lernen (also Fragen stellen, rausfinden wer dafür offen ist und sich an diese Leute hängen), die Rahmenbedingungen dafür sind aber im Groben gegeben. In meinem Tertial waren wir mit insgesamt neun PJlern (vier aus ihrem ersten Tertial, plus eine PJlerin in Teilzeit) relativ viele, dementsprechend eng wurde es allen viel Zeit auf der Notaufnahme zu verschaffen. Wir konnten unseren Rotationsplan selbst festlegen (was sich ändern soll. Ebenfalls gab es noch einen halben Lerntag pro Woche, der in Zukunft wegfallen soll). Der PJ-Beauftragte ist sehr nett und zugewandt. Arbeitszeit ist von 7:30 bis 16:00, eigentlich überall war je nach Tag auch öfters früher gehen drin. Nach wie vor gibt es Personalengpässe beim Blutabnahmedienst, das wird durch die Stationen durchrotiert. Also müssen auf jeder Station 1-2 Tage pro Woche die Blutentnahmen durch die PJler gedeckt werden. Das kann im Umfang sehr unterschiedlich ausfallen, da es sowohl von der Zahl der angeordneten BEs abhängt, aber auch von der Zahl der aktuell dort eingeteilten PJler, die sich das teilen. Teilnahme am PJ-Unterricht der Internisten (Mittwochs 14 Uhr) war öfters möglich. ZANA: Hier besteht die Möglichkeit eigenständig Patienten aufzunehmen, also Anamnese, Untersuchung, ggf. Zugang legen, dem Arzt vorstellen und das weitere Vorgehen besprechen. Sollte ein Ultraschall anstehen, auch gern mal vorschallen. Wenn nichts los ist, kann mal auch bei internistischen Fällen mithelfen und mithören. Die diensthabenden Assistenten rotieren natürlich durch, das fest in die Notaufnahme eingeteilte Personal ist zugänglich und durchaus gewillt, einem etwas beizubringen. Man kann auch beim Rettungsdienst mitfahren (nach Anmeldung/Versicherung über das lokale rote Kreuz) und auch an Spät-/Nachtschichten teilnehmen. Plastische Chirurgie: Kleines, aber feines Team aus drei Ärzten inklusive Chef. Erding ist Zentrum für Geschlechtsanpassungsoperationen, sodass man die Chanche hat hier etwas Einblick zu bekommen. Je nach Situation kann man öfters assistieren. Viszeralchirurgie: Tolles Team. Sehr viel erste Assistenz im OP. Großes Spektrum an Operationen, da auch größere Eingriffe wie eine Whipple-OP vorgenommen werden, aber auch viel Thoraxchirurgie passiert. Überstunden schreibt man sich auf, ist bei mir nur einmal vorgekommen und war durchs viel häufiger mal früher gehen mehr als kompensiert. Auf Station geht man hauptsächlich mit auf Visite, versucht diese währenddessen zu dokumentieren, die medizinischen Entscheidungen dahinter zu verstehen und schreibt danach meist Briefe. Unfallchirurgie: Hier wird man häufiger im OP eingesetzt, aber als dritte/vierte Assistenz bzw. Zuschauer. Im OP musste man sich meist selbst erfragen was gerade passiert, allerdings hatte ich auch die Chanche verpasst mich an den Oberarzt zu halten, der besonders viel Interesse und Freude an Lehre zeigte. Sehr positiv und wirklich gut gestaltet waren die beiden Untersuchungskurse, die die Assistenten auf Nachfrage organisierten! Teilnahme an den Sprechstunden ist möglich und lehrreich, je nachdem wie man mit dem jeweiligen Assistenten zurechtkommt, kann man hier sehr viel lernen, gleiches gilt für die Station.

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