PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Bremen-Nord

Innere

Bremen, Deutschland · 8 Wochen · Station I4, Notaufnahme, Zentrum für Diagnostik · 11/2019 – 03/2020

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
649
Gebühren
Mittagessen 2,70/Tag

Erfahrungsbericht

Wir wurden herzlich aufgenommen. Die Hierachie war über die Monate des Aufenthalts sehr flach. Der Chef erkundigte sich wöchentlich über die Zufriedenheit seiner 3 PJler bei uns. Man merkte, dass es dem gesamten Team ein Anliegen war uns soviel wie möglich beizubrigen und uns das Gefühl zu geben ein wichtiger Teil des Teams zu sein. Man war in dem 535 Betten-Haus einfach „sichtbar“. Die Oberärzte kannten einen beim Namen und es wurde extrem viel Acht auf unseren Ausbildungsfortschritt gelegt. In der Notaufnahme durfte ich Patienten selbständig aufnehmen und einschätzen, welche ich dann mit den Assistenz-und Oberärzten/Ärztinnen besprochen habe. Auf Station hatte ich mein eigenes Zimmer von 4 Patienten/Innen, die ich in Rücksprache mit der Assistenzärztin und dem Oberarzt führte. Ich durfte in der Sonografie und im Herzecho vor-oder nachschallen. Es wurde mir alles erklärt, ich erhielt Skripten, wurde geprüft, wurde angewiesen Dinge vorzubereiten, konnte viele praktische Arbeiten unter Aufsicht durchführen, lernte Einzuschätzen ob Situationen kritisch waren oder nicht, lernte die richtigen Schritte in der richtigen Reihenfolge zu setzen und vieles mehr. Professor Plentz (der Chefarzt) legte uns KPJ Studierenden auch ans Herz eine Fortbildung vor der Abteilung zu halten. Es war zwar für mich eine Herausforderung ein internistisches Thema in einem Raum voller Internisten zu präsentieren, aber ich bin äußerst froh diese Herausforderung gemeistert zu haben. Das Klinikum Bremen Nord befindet sich ca 25 km vom Stadtzentrum entfernt. Es lässt sich von dort aus entweder mit der Bahn(30min, wobei diese fast täglich verspätet ist) oder mit dem Auto in 25 min erreichen. 1 Mal in der Woche wurde eine internistische Fortbildung gehalten, diese waren immer abwechselnd an den unterschiedlichen Standorten der GeNo, dies war zwar anfangs noch sehr spannend, um die anderen Häuser kennenzulernen, nach einer Zeit war dies aber doch etwas mühsam. Man nahm schon viel Blut ab, aber es gab einen Blutabnahmedienst, aus MFA-Schüler/Innen. Somit mussten die PJler nur noch abnehmen was übrig blieb und Braunülen legen. Nach meinem Aufenthalt dort, wurde ich extrem freundlich verabschiedet und es wurde mir für meine Arbeit gedankt. Diese und viele weitere positive Erlebnisse machten mein PJ-Tertial dort zu einer tollen Erfahrung, für die ich mich auch im Nachhinein immer wieder entscheiden würde.

Bewerbung

ca. 1,5 Jahre vorher.

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