PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Siloah
Chirurgie
Hannover, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Allgemein- und Viszeralchirurgie
·
07/2019 – 10/2019
Veröffentlicht am
3.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
4
Team Station
4
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
5
Klinik insgesamt
2
Unterricht
6
Betreuung
6
Freizeit
1
Station / Einrichtung
4
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 649
Erfahrungsbericht
Pro:
- Man kann häufig früh nach Hause gehen, wenn es nichts mehr zu tun gibt
- Meist sind genügend PJler da, so dass man nicht in den OP muss, wenn es einen nicht interessiert
- Manche der Operateure haben Freude daran, Wissen zu vermitteln und erklären, wenn es die Situation zulässt, was das Haken-Halten erträglich macht
- Es ist möglich, in der Notaufnahme mitzulaufen und manchmal auch, die Patienten vorzuuntersuchen
Kontra:
- Es findet keine chirurgische Lehre statt
- Die Assistenzärzte sind so ausgelastet, dass sie von PJler-Fragen meist eher angestrengt sind, außer es geht darum, dass eine BE gemacht, ein Zugang gelegt oder ein Arztbrief geschrieben werden soll (für den hinterher keine Rückmeldung erfolgt, so dass sich daraus kein wirklicher Lernerfolg ergeben kann)
- Daher bekommt man auch die meisten Therapieentscheidungen nicht mit und ist bei der Visite häufig nicht auf dem aktuellen Stand
- Nahezu keine Interaktion mit dem ärztlichen Personal, außer man wird im OP gebraucht
- Bei der Visite sind die PJler diejenigen, die die Verlaufseinträge erstellen. Da der Patientenkontakt auf der Visite aber im Schnitt bei unter 2 min pro Patient liegt und zudem dem Mitschreibenden nur von den wenigsten Ärzten der erhobene körperliche Untersuchungsbefund bzw. der Inhalt der Drainagen mitgeteilt wird, ist dies eine überaus undankbare Aufgabe
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