PJ-Tertial-Bericht am Elisabeth Krankenhaus Halle

Pädiatrie

Halle, Deutschland · 8 Wochen · Station II und III · 05/2018 – 08/2018

Veröffentlicht am

4.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 5
Team Station 5
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 6
Klinik insgesamt 5
Unterricht 6
Betreuung 5
Freizeit 1
Station / Einrichtung 5

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0

Erfahrungsbericht

Katastrophe! So ein unfreundliches und ablehnendes Team habe ich zuvor und danach nicht wieder erlebt. Es gab absolut nichts zu tun, außer den vorrangig weiblichen Ärztinnen sinnlos hinterher zu laufen und sich die Visite anzusehen. Leider wurde auch nichts erklärt, oder mal gezeigt, oder mich gefragt. Ich habe dann irgendwelche Fragen gestellt, empfand es aber als sinnlos, da kaum Wille bestand mich zu integrieren. Zudem ist es schwierig sich zwischen Arzt, Eltern und brüllenden Kindern noch als Student dazwischen zu quetschen, um sich einzubringen. Die Organisation für Studenten ist absolut kompliziert auf der Station. Man hat keinen Schlüssel zur Verfügung, sodass man sogar wenn man auf die Toilette möchte fragen muss, ob man denn mal den Schlüssel bekäme. Nachdem ich am ersten Tag zweimal Vormittags die selbige aufgesucht habe, wurde ich dann gefragt, ob ich psychische Probleme habe, oder Blasenprobleme!! Die Ärztinnen haben meist wortlos ihre Aufgaben gemacht, inklusive aufstehen und einfach zu einer Untersuchung von der Station weggehen und mich wortlos zurücklassen. Eine andere Ärztin meinte nur zu mir, nachdem ich sie gefragt hatte, was das für eine Aktion sei, ich solle schnell hinterher laufen. Dumm nur, dass wenn man die zu verfolgende Ärztin verliert und dann vor verschlossenen Türen steht. Wage es, dass man klingelt, dann sei man ja schlecht organisiert und stelle sich ungeschickt an. Schon allein dieser Umstand mit der Schlüsselwirtschaft lässt für mich den Anschein erwecken, ich sei kein Bestandteil des Teams. Besonders unangenehm ist mir die Frau vom Chefarzt aufgefallen: meine erste Begegnung mit ihr war bei einer kurzen Besprechung mit zwei Ärztinnen. Ich stand in der Tür, da es ein sehr kleiner Raum war und ohne mein Zutun ist neben mir ein Kalender, von der Wand runtergerauscht. Ich habe nur den Pin rollen sehen und erst nicht bemerkt, was passiert war. Währenddessen fährt mich dieser Drache an, wohlgemerkt ohne mich je gesehen zu haben, ich solle doch den Kalender aufheben. Ich konnte nur noch entgegenen, dass ich aus meinem Winkel nicht mal genau gesehen habe, was runtergfallen ist. Andere Situation, nachdem ich dann doch mal eine Aufnahme machen durfte und fertig war, setzte ich mich zu den Ärzten ins Zimmer. Die Oberärztin kommt rein und fragt halb laut, ob "sie" denn auch schon etwas gemacht hätte. Damit war ich gemeint. Ja, in der dritten Person von jemandem zu reden, der anwesend ist, ist schon ziemlich respektlos. Ich wollte schon sagen: SIE hat bis eben eine Aufnahme gemacht....verkniff es mir dann aber. Ihr Umgangston mit den Eltern der kleinen Patienten war auch harsch und überheblich, aber ab gewissen Positionen kann man es sich halt erlauben den Narzisten raushängen zu lassen, oder andere psychosoziale Pathologien .... Sehr schön zu sehen, dass die Frau in der radiologischen Besprechung nicht mal einen Tumor erkennen konnte und sich vor dem ganzen Team lächerlich gemacht hat. Ich bin wirklich nicht gehässig, aber das hat mir dann doch ein wenig Genugtuung gegeben. Es wurde mit der Leitung der Station ein Abschlussgespräch geführt und ich wurde dann gefragt, ob ich labil sei und das ich mich nicht genug einbringen würde. Ich lass das mal so stehen......

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