PJ-Tertial-Bericht am Konventhospital Barmherzige Brüder Linz

Innere

Linz, Oesterreich · 8 Wochen · Station 43 · 08/2019 – 11/2019

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
550€ (netto)

Erfahrungsbericht

Das Innere-Tertial war mein erstes im PJ. Wir waren ca. 4 KPJ-ler verteilt auf 2-3 Stationen. Die Innere bei den BHB ist eine allgemeine Innere, das heißt man lernt ein sehr breites Spektrum der Inneren Medizin kennen, was meiner Meinung nach ein großer Vorteil ist. Man wurde als Student von Anfang an ins Team aufgenommen und mit den Turnusarzt-Tätigkeiten vertraut gemacht. Meiner Meinung nach war das Tertial eine sehr gute Mischung aus "Student sein" (= in die verschiedenen Ambulanzen - zB Diabetes-Ambulanz - gehen können, oder auch bei gewissen Aufgaben sagen können "das kann ich nicht/möchte ich nicht machen") und "zum Team gehören" (= man hatte einen eigenen Computer-Zugang, konnte Briefe diktieren, Zuweisungen machen, Patienten aufnehmen, nachlesen, diskutieren, ...). Von den meisten Mitarbeitern wurde uns auch die Wertschätzung als wichtiger Teil der täglichen Arbeit entgegengebracht. Der Tag bestand nach der Morgenbesprechung daraus, die Aufnahmen gemeinsam mit den Turnusärzten zu machen, bei der Visite dabei zu sein (und teilweise auch die Aufgabe von Turnusärzten zu übernehmen, nämlich bei der Visite zu Dekursieren oder Zuweisungen zu machen - eine gute Übung ;)), und am Nachmittag, die Briefe zu diktieren. Dazwischen war Zeit für Ambulanzen, bei Sonos oder Gastros zuschauen, in die Notaufnahme gehen oder auch Dinge zu Patienten nachlesen. Das Team, angefangen von den Turnusärzten bis zum Primar, war sehr sehr nett und es herrschte zum größten Teil ein sehr lockeres, freundliches Klima. Es war eigentlich immer klar, dass man als Student das "Recht" hat, in den Ambulanzen oder zB bei Gastros zuzuschauen, wenn auf der Station nicht gerade extrem viel los war, und man wurde auch dazu ermutigt, sich die verschiedenen Bereiche anzusehen. Sehr lehrreich war es auch, in der Notaufnahme zu sitzen. Hier durfte man selbstständig Patienten anschauen und diese dann einem Arzt vorstellen und das weitere Prozedere überlegen. Man fühlte sich aber nie alleine gelassen, es war immer jemand da wenn man Hilfe brauchte. Besonders die Nachtdienste, die man freiwillig machen durfte, waren meiner Meinung nach auch sehr lehrreich. (Fast) jeden Mittwoch um 7:00 gab es das "Fortbildungsfrühstück", in dem man gemütlich eine 1-Stündige Fortbildung über verschiedenste Themen bei einer Marmeladesemmel und Kaffee lauschen konnte ;) Zusammenfassend kann ich das Tertial uneingeschränkt weiterempfehlen. Man lernt, wenn man motiviert ist, sehr viele Bereiche der Inneren Medizin kennen und kann schon gut in das "Turnusarztdasein" hineinschnuppern.

Bewerbung

Ca. 1.5 Jahre im Voraus

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