PJ-Tertial-Bericht am Klinikum rechts der Isar

Neurochirurgie

Muenchen, Deutschland · 8 Wochen · Station Es gibt 3 Stationen, alle Teams haben auf allen Stationen Patienten · 07/2019 – 09/2019

Veröffentlicht am

1.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 6
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Pro: - Man darf mitoperieren, nicht nur Haken halten - Lumbalpunktionen darf man selbstständig durchführen - Drainagenversorgung kann erlernt und selbstständig durchgeführt werden (Lumbaldrainagen, Liquordrainagen, Redons, Thoraxdrainagen) - Sehr gute Integration als vollwertiges Teammitglied: man ist voll in die Stationsarbeit und das Patientenmanagement integriert und darf viele Aufgaben übernehmen - Selbstständige Vorstellung von Patienten im Tumorboard - Bei Gelegenheit selbstständige Durchführung kleiner Eingriffe unter Aufsicht - Keine Ausnutzung als Blutentnahmesklave: es gibt einen Blutentnahmedienst, man muss Nadeln aber für das eigene Team legen, Blutentnahmen nur, wenn der Blutentnahmedienst ausfällt (z.B. krank ist) - Eintritte zusammen mit den Ärzten: gemeinsames Vorbesprechen der Fälle mitsamt Bildgebung etc. (zusammen mit Assistenzarzt), dann Untersuchung und Aufklärung unter Aufsicht -> ein Traum! - 1:1 Betreuung und Wiederholung von Krankheiten, die man durchsprechen will: Ärzte haben sich wirklich teilweise eine Stunde Zeit genommen und vorher Fälle herausgesucht und das Thema vorbereitet, um es mit mir durchzusprechen - Dienste können jederzeit bei Interesse mitgemacht werden, ist aber kein Muss - Meist nur ein PJler pro Tertial auf Station -> man wird nicht als fest eingeplante Arbeitskraft ausgenutzt, sondern darf sich alles anschauen, was man möchte, und wird wirklich gut ins Team integriert. Zudem wird man ernst genommen als PJler und darf Vorschläge für das Procedere machen etc. Kontra: - Arbeitszeiten von 6:30 Uhr - 20/21 Uhr täglich, meist ohne Pause (dies wird von den Ärzten als völlig normal angesehen und auch nicht hinterfragt. Die Ärzte fangen noch ein wenig früher an und gehen meist erst um 22/23 Uhr oder noch später nach Hause) - Ärzte gehen nicht Mittagessen. Wenn man das als PJler möchte, ist es möglich, aber nicht unbedingt üblich, eine Mittagspause zu machen - Essen im Klinikum rechts der Isar ist meist nicht sehr gut (da kann aber natürlich die Abteilung nichts dafür) Wenn man weiss, worauf man sich einlässt (vor allem, dass man einfach sehr viel und lange arbeitet), kann es der lehrreichste PJ-Abschnitt überhaupt sein. Ich würde es jederzeit wieder machen und fand meine Zeit dort wahnsinnig schön. An der Stelle vielen Dank an das P-Team, ihr seid toll! Falls man davon nicht abgeschreckt ist, kann ich es wärmstens weiterempfehlen, dort PJ zu machen.

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