PJ-Tertial-Bericht am Inselspital Bern

Visceralchirurgie

Bern, Schweiz · 8 Wochen · Station Viszeralchirurgie · 10/2019 – 01/2020

Veröffentlicht am

4.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 5
Team Station 4
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 4
Unterricht 4
Betreuung 4
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1100
Gebühren
50

Erfahrungsbericht

Vorweg: persönlich sind die meisten Mitarbeiter sehr freundlich und nett im Umgang, respektvoll und höflich. Ausnahmen gibt es natürlich immer. Man muss fast keine Pikett-Dienste absolvieren und hat 2 Tage/Monat frei. Eingeteilt wird man wochenweise in Organteams (upperGI, colorectal, etc.), klar zu empfehlen ist hier das upperGI Team('Blau'). Die Qualität der Ausbildung variiert in den Teams stark. Dort ist man dann entweder im OP/Sprechstunde/Station. Allgemein hat man als Pj-ler keinerlei Verantwortung und ist überhaupt nicht in den Arbeitsprozess eingegliedert. Wer auf Autonomie und praktisches Lernen wert legt, ist hier klar fehl am Platz. Selbstständiges Arbeiten mit Eigenverantwortung ist explizit nicht möglich. Allerdings bringt das auch Freiheiten in puncto Anwesenheitszeiten mit sich. Im OP ist man bis auf wenige Ausnahmen meist strikt Hakenhalter ohne andere Funktion (auch die Assistenzärzte dürfen im OP nicht viel mehr machen: operieren lernen sie nicht) . Man sieht jedoch viele interessante und grosse Eingriffe.  Zusammenfassend kann man sagen dass die Lehre für Studenten (aber auch für Assistenten) in dieser Inselabteilung einen sehr kleinen Stellenwert besitzt.
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