PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Brixen

Allgemeinchirurgie

Brixen, Italien · 8 Wochen · Station Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie · 09/2020 – 11/2020

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Das PJ hat mir richtig Spaß gemacht und ich bin immer gern gekommen. Ich habe mich im Team wohl gefühlt, sowohl unter den Ärzten als auch mit der Pflege. Ich habe kontinuierlich dazugelernt und hab mich sehr gefreut immer mehr selbständig machen zu können. Dies waren Nachkontrollen in der Ambulanz, Wundkontrollen oder Verbände wechseln ecc… Einige Wochen war ich ziemlich viel im OP, ein junger Assistenzarzt und ich haben uns meist als Assistenten abgewechselt. Zwei Wochen vor Ende kamen noch zwei Neue, da war ich dann mehr in der Ambulanz und auf Station, oder hab mal bei der Endoskopie oder der Tumorkonferenz vorbeigeschaut. Das Klima im ganzen Krankenhaus habe ich positiv empfunden und insgesamt geht es gemütlich, aber keineswegs langweilig zu. Das Spektrum dieser chirurgischen Abteilung ist aus politischen Gründen eingeschränkt. So habe ich viele Inguinalhernien gesehen, Cholezystektomien, Appendektomien, Thyroidektomien, Varizen ecc. Etwas Besondereres waren Kolon- und Rektumresektionen bei Tumoren. Nähen durfte ich immer. Ich war grundsätzlich immer mit den Viszeralchirurgen, hin und wieder mit den Gefäßchirurgen. Die plastische Chirurgie ist auch dieser Abteilung angegliedert, funktioniert jedoch relativ autonom. Einen Tag lang war ich bei deren OPs dabei. Auch ausherhalb der Arbeit habe ich mich in Brixen sehr wohlgefühlt. Ich komme nicht direkt daher, bin aber schon aus Südtirol. Die Zweisprachigkeit ist sicherlich ein Vorteil, aber kein Muss. Die tägliche Arbeitssprache ist deutsch, eher Dialekt als Hochdeutsch. Das Stipendium kriegen SüdtirolerInnen, allen anderen empfehle ich Erasmus zu machen. Zusammenfassend kann ich sagen, ich konnte sehr viel lernen, war immer motiviert und habe entschieden, dass ich in meinem Berufsleben auf jeden Fall auch operieren möchte.

Bewerbung

ich habe mich ca. ein Jahr vorher beworben.
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