PJ-Tertial-Bericht am St.-Antonius-Hospital

Unfallchirurgie

Eschweiler, Deutschland · 8 Wochen · Station Orthopädie, Unfallchirurgie, Allgmeinchirurgie · 10/2019 – 03/2020

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200

Erfahrungsbericht

Eigentlich wie bestimmt für die meisten PJler war meine Erwartung an das chirurgische Tertial mässig. Das Eschweiler SAH hatte ich gewählt weil ich von dem festen Studientag am Donnerstag ziemlich viel gutes gehört hatte. Die Erwartung dass das Eschweiler SAH nach dem Uniklinikum auch mit dem Schockraum und der Polytraumapatientenversorgung bestimmt doch einiges interessantes zu bieten hat legte auch was drauf. Ausserdem wurde gesagt dass man während des chirurgischen Tertials auch in die Radiologie, Anästhesie, Plastische chirurgie, Urologie oder auch in die Gynäkologie routieren und viele verschiedenen Einblicke bekommen kann. Nun ist mein erstes Tertial fast rum und ich bin einfach nur begeistert von der Chirurgie. Das Team war toll. Die Chefs waren natürlich Chefs aber von einer ganz anderen Sorte als ich es bisher kennen gelernt hatte. Die Interesse an gute Lehre für die PJler und die flache Hierachie im Team und die Verantwortung -wenn man es denn übernehmen will- machten das Tertial wirklich interessant und ich konnte viel tun und lernen. Blutabnahmen und Branülen legen hielten sich wegen dem Blutabnahmedienst in Grenzen. OPs fand ich auch gut. Vor allem hatte ich aber Spass in der Ambulanz. Weil ich dort unter Beaufsichtigung (die nach paar Tagen immer weniger wurden) selbstständig Patienten im eigenen Untersuchungszimmer untersuchen konnte. Nach der klinische Untersuchung konnte ich eine Verdachtsdiagnose stellen und überlegte was ich gerne an weiterer Diagnostik, z.B Röntgen eines bestimmen Körperteils hätte. Dann machte ich eine kurze Patientenvorstellung dem Arzt in der Ambulanz im Zimmer daneben der kurz drüber schaute und die Freigabe zur weiteren Diagnostik gab. Irgendwann kamen die Patienten zurück -ich konnte auf die Bilder schauen und kriegte meistens eine Bestätigung zu meiner Verdachtsdiagnose. So erhielt ich mit der Zeit ein Gefühl für die etwaige Verletzungen nach dem ich die Trauma Anamnesen und Klinischeuntersuchungen durchgeführt hatte. Am Ende konnte ich dann einen kurzen Arztbrief für den weiter behandelnden Niedergelassenen Arzt schreiben oder die Stationäre Aufnahme weiter angehen. Ich wurde direkt gut im Team integriert und lernte viele nette Leute kennen die mir verschiedenste Fragen beantworteten oder die von sich aus sich die Zeit nahmen und mir systematisch was erklärten. Ausserdem konnte man im Cafe wo man pro Tag ein gutes Budget für viele leckere Sachen hatte sich zwischendurch entspannen. Alles in einem genoss ich es PJler im SAH Eschweiler zu sein. Würde es jedem weiter empfehlen.

Bewerbung

Ca. 6 Monate vorher zentral über die Uni.

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