PJ-Tertial-Bericht am Parkkrankenhaus Leipzig-Suedost

Innere

Leipzig, Deutschland · 16 Wochen · Station 2G Notfallambulanz 2G · 12/2006 – 04/2007

Veröffentlicht am

5.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 5
Team Station 5
Kontakt zur Pflege 5
Ansehen des PJlers 6
Klinik insgesamt 5
Unterricht 6
Betreuung 6
Freizeit 5
Station / Einrichtung 6

Details zum Einsatz

Vergütung
nix & man schufftet sich zu tode !

Erfahrungsbericht

ok, es wurde ja schon Einiges hier geschrieben. Man kann’s nur bestätigen , die Verhältnisse sind schwierig. Die 2G ist eine Station für Gastroenterologie , Hämatologie , Pulmologie und Onkologie.Mo ist OA-Visite und Do Chefvisite. Als ich dort auf die Station 2G kam war eine PJ-lerin auf Station die unglaublich viel für die Station geworben hatte. Eine Einführung in die Abläufe gab’s von ärztlicher Seite nicht, eben nur das, was mir die PJ-lerin erzählte und zeigte. Wir haben eine Aufnahme zusammen gemacht und dann war ich auf mich allein gestellt mit 4 Aufnahmen am ersten Tag. Sie verwand nach oben zur Visite. mhhhh... Sie sagte :falls was unklar ist soll ich oben anrufen ...Standartspruch ...aber keiner möchte, dass man wirklich anruft ...da werden schon mal die Augen gerollt...und nachgefragt ob man überfordert ist ...! Ausbildungstechnisch gibt’s wirklich nichts Gutes zu berichten .Desinteresse von Seiten der Ärzte. Im Abschlussgespräch fragte mich der Chef, ob ich mich gut auf das Examen vorbereitet fühle... . Ihm sind die Zustände bekannt ...die Frage war bestimmt nur rhetorisch gemeint... naja, auf der G war ich erst 4 Wochen und wechselte dann in die Notfallaufnahme für 8 Wo - ein Traum!!! Hier muss man der gesamten Station ein riesiges Kompliment machen …das krasse Gegenteil als auf Station2G! Ich durfte Punktieren (Pleura, Aszites ; Knochenmark) immer in Anleitung , aber super !Gemeinsames interaktives Besprechen der Fälle , mit Differentialdiagnosen stellen , man wird gefordert nachzudenken. Die Richtung der Therapie konnte man wirklich mitbestimmen .Das Beste: es besteht gleitende Arbeitszeit …es wird gebeten nicht vor 9 zu erscheinen. Überstunden bekommt man! Wenn man möchte kann man einen Patienten betreuen - vom Notarztwagen bis er auf Station verlegt wird. Das EKG wird gemeinsam ausgewertet und auf Besonderheiten hingewiesen. Sonographie kann man erlernen, ist auch Grundvoraussetzung für die Punktionen. Die Ärzte nehmen sich wirklich Zeit und haben Geduld! Man sieht auch die chirurgischen Notfälle, darf Nähen und ich hab dort sogar ne Thoraxdrainage gelegt. Wenn nicht all zu viel zu tun ist, kann man in die Radiologie gleich nebenan gehen …die sind super nett und erklären!!! Aber nur im NFZ!!!!!!! Team/Station:1 Schwestern/Pfleger:1 Ansehen des PJ-lers: 2 Klinik insgesamt:2 Ausbildung Unterricht:1 Betreuung:1 Freizeit: 1 Station / Einrichtung:1 Insgesamt Note: 1 Also man sollte alles differenziert betrachten. Die letzten Wochen waren aber wie von Vorrednern beschrieben auf der G ne Qual !!!Ich war allein auf Station und es wollte kein Ende nehmen! Stimmt leider!

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