PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Luzern
Innere
Luzern, Schweiz
·
8 Wochen
·
Station Hämatoonko, AIM, Derma, Privatstation, Notaufnahme
·
07/2019 – 10/2019
Veröffentlicht am
2.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
3
Unterricht
3
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 1250 CHF
Erfahrungsbericht
Ich war in der Inneren im KSL und fand es insgesamt ok.
Positiv:
-Kontakt zur Pflege: diese ist 100mal kompetenter als in Deutschland und deshalb nicht so frustiert. Es gibt nicht diesen Klassenunterschied zwischen Ärzten und Schwestern.
-Oberarzt-Assistenz-Unterassistenz-Hierarchie viel weniger starr als in Deutschland. Man kann jeden bis auf den Chefart dutzen und niemand bildet sich etwas auf seinen Titel ein wie in Deutschland z.B..
-Ausstattung der Stationen teils sensationell, was die für Privatstationen haben
-Hammer Mensa, so ein Essen gibts im Banausenland Deutschland nicht mal in feinen Resaturants
-Sehr geile Umgebung im Sommer mit gefühlt 100 Seen, gut für Mountainbiker und Wanderer und generell Sportlich aktive. Auch perfekt zum erkunden der Schweiz da sehr zentrale Lage
-deftiges Gehalt, mit 800 CHF kommt man ca. raus, da ist die Miete schon abgezogen. Damit kann man ganz schön Spass haben, und bin zum Schluss auf jeden Fall mit 1600 Tacken in der Tasche nach Hause.
-V.a. in der Inneren kann man sich diese unnötigen Blutabnahmen und Braunülen sparen, das machen die Schwestern
-sehr lehrreiche Samstagsvisiten, wo man alles allein machen darf/muss
-es gibt jetzt ein neues digitales Computersystem, dh das altmodische deutsche Kardexmodell ist endlich verabschiedet
Negativ:
-Unterricht echt scheisse, das war echt Peer-Teaching Niveau aus dem 3. Studienjahr. Kann man definitiv besser machen
-Sekretärin mega unflexibel, was Rotationswünsche angeht oder Vertragskürzungen
-Notaufnahmerotation ultra scheisse, kaum selbstständiges Arbeiten und unfassbare Arbeitszeiten, die Assistenzärzte arbeiten die gleichen Zeiten und haben mehr Erholungstage
-Die Samstagsvisiten sind zwar lehrreich aber auch endbelastend, da jedes 2. Wochenende weg ist
-Man muss elektronisch seine Zeit erfassen, dh sogar wenn man theoretisch fertig ist mit allem sollte man sich nicht ausstempeln da man sonst Lohnabzug bekommen kann.
-Das Wohnheim ist echt ranzig, es gibt unrenovierte Wohnungen und renovierte: die renovierten werden zum gleichen Preis natürlich erst an Schweizer ausgegeben.
-Schweizer Blockstudenten werden total bevorzugt auf Station und mit Unterrichtseinheiten, die Deutschen werden eher als billige Arbeitskräfte angesehen.
Alles in allem war es eine Mischung der Gefühle wie ihr seht; ich denke es gibt geilere Krankenhäuser in der Schweiz für Innere, aber dieses ist ok. Sicherlich interessant, einmal ein modern geführtes Haus zu erleben
Bewerbung
1.5 Jahre im Vorraus, hatte Kontakt mit 4 Sekretärinnen, aktuell wohl Frau Martina irgendwas für die STudenten verantwortlich. Damals war es vor allem Frau Natalie Cabelduc.
Diesen Bericht melden Öffnen ▾
Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.