PJ-Tertial-Bericht am Bezirkskrankenhaus Lienz

Innere

Lienz, Oesterreich · 8 Wochen · Station Kardiologie, Onkologie/Pulmologie, Akut Geriatrie und Remobilistion, Gastroenterologie · 09/2019 – 12/2019

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
350

Erfahrungsbericht

In den 4 Monaten Innere durchläuft man in Lienz 4 Stationen (Gastroenterologie, Kardiologie + Intensivstation, Onko-/Pulmologie und AGREM) zu je 1 Monat, sowie 1-2 Wochen auf der Inneren Ambulanz. Am ersten Tag bekommt man die Dienstkleidung, einen eigenen KIS Zugang mit kurzer Einschulung sowie ein eigenes DECT Telefon. Je nach Besetzung ist man alleine oder zu zweit als PJ auf einer Station. Der Tag beginnt um 7:30 mit der Morgenbesprechung, bei der der diensthabende Arzt die stationär aufgenommen Patienten vorstellt & CT, Sonographie Bilder oder CAGs gezeigt werden. Danach haben die Ärzte noch eine zweite interne Besprechung währendessen man z.B. mit den anderen Studenten gemütlich Frühstücken kann. Wir haben auch öfters unter uns in dieser Zeit das Ultraschall Gerät in der Inneren Amulanz oder das ältere Gerät im Punktionsraum für uns genutzt. Die Standard-Aufgaben auf den Stationen sind: Neuaufnahmen machen (Anamnese, Status, EKG-Befundung, Kurve vorschreiben, die Aufnahme diktieren und diese anschließend dem zuständigen Arzt vorstellen), Aufklärungen machen, Blutabnahmen und Zugänge legen, die die Pflege nicht geschafft haben. Dann geht man Visite mit und unterstützt den Arzt/die Ärztin, indem man Untersuchungen anmeldet, Arztbriefe bei Entlassungen schreibt, etc. Generell sind alle Ärzte sehr lieb! Man wird als vollwertiges Teammitglied angesehen, arbeitet praktisch immer selbstständig und ist mit jedem per Du. Jeder ist bemüht dir was beizubringen was jedoch teilweise aufgrund von Unterbesetzung nicht immer möglich ist. Da ist sehr viel Eigeniniative gefragt, welche praktisch immer belohnt wird. Hellhörig sein und bei Spezialuntersuchungen fragen ob man mit darf, oder anrufen ob man dazukommen kann. Auch die Pflege ist sehr freundlich. Man kann auf jeder Station mit der Pflege frühstücken, bzw. einen Kaffee trinken und wird auch dort wertgeschätzt. Jeden Dienstag gibt es eine Turnusärztefortbildung bei der auch Studenten gerne gesehen werden. Sehr kann ich die Derma-Visiten empfehlen. Jeden Dienstag und Donnerstag kommt um 12:30 dazu der Dermatologe ins Haus, welcher sehr motiviert ist Studenten mit Bed-Side Teaching was beizubringen. Am Donnerstag gibs danach auch noch eine Fallvorstellung. Bei Freiwünschen/Urlaubstagen, diese vorher einfach mit den Stationsärtzen besprechen und dann Fr. Mattersberger vom Sekretariat melden. War bei uns allen immer jederzeit ohne Probleme möglich. Das Personalwohnheim ist gleich neben dem Krankenhaus und wird einem gratis zur Verfügung gestellt. Dort hat man entweder ein Einzelzimmer mit eigenem Bad und eine Gemeinschaftsküche oder man wohnt in einer WG. Man bekommt 3 mal am Tag gratis Essen, auch am Wochenende. Jedoch ist dieses oft nicht für Vegetarier geeignet. Generell kann ich das Innere Tertial in Lienz sehr empfehlen. Für mich waren ein kollegiales Klima, Wertschätzung, die Möglichkeit selbstständig zu arbeiten und ein Wissenszuwachs wichtig. All das wurde mir hier ermöglicht.

Bewerbung

2 Jahre vorher! Innere ist hier sehr beliebt

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