PJ-Tertial-Bericht am BKH Guenzburg

Psychiatrie

Guenzburg, Deutschland · 8 Wochen · Station LUI (offene Station für junge Psychose-Erkrankte) (41.1) und geschlossene Akutstation (20.1) · 05/2019 – 09/2019

Veröffentlicht am

2.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
649

Erfahrungsbericht

Ich hatte das Gefühl, dass die Klinik teilweise nicht genau wusste, was ein PJ-Student machen kann/darf/soll, einen roten Faden gab es absolut nicht. Dafür bin ich aber teilweise als fast vollwertiges Mitglied im Ärzteteam aufgenommen worden, hatte viele Freiheiten und mir wurde spätestens auf Nachfrage das meiste schon gezeigt, was ich sehen wollte. Ich durfte in Spezialtherapien mitgehen, keiner hat feste Aufgaben von mir verlangt, ich wurde wertgeschätzt und durfte selber entscheiden, was ich sehen und machen will. Dass es keine PJ-Seminare gab, fand ich schade. Ich konnte zwar an den Facharztweiterbildungsseminaren teilnehmen, diese waren auch sehr gut, jedoch fanden diese nur außerhalb der Schulferien statt, so dass ich nur 8 von 16 Wochen theoretischen Unterricht hatte. Sehr gut fand ich jedoch das Bemühen insbesondere der zuständigen Oberärzte, die sich sehr intensiv um mich gekümmert haben und mir geholfen haben, die Lernziele im Logbuch zu erreichen und mir Termine organisiert haben für Bereiche, die mich interessierten. Das assistenztenzärztliche Team auf der geschlossenen Station hat mich super mit ins Team aufgenommen und betreut, mir Dinge gezeigt, geholfen und machen lassen. Auf der anderen Station wurde ich von den Stationsärzten leider nur als Zuschauer betrachtet und konnte selber leider nicht viel machen. Daher würde ich der geschlossenen Station eine 1 geben und der offenen eher eine 3. Leider war der PJ-Lehrbeauftragte während meines PJ-Tertials im Hause nicht anwesend und mir wurde auch vom ärztlichen Direktor kein Vertreter genannt. Verbesserungsvorschläge: PJ-Unterricht, evtl mehr Struktur oder den betreuenden Ärzten vermitteln, was das PJ ist, was man vom Studenten erwarten kann und was ihm bieten sollte (leider gibt es in allen Bereichen und Kliniken immer wieder (Assistenz-)ärzte, die mit der Betreuung von Studenten beauftragt werden, daran aber entweder nicht interessiert sind, dessen didaktisch oder anderweitig nicht fähig sind oder aufgrund von Überlastung am Arbeitsplatz keine Zeit finden, den Studenten angemessen zu betreuen.)

Bewerbung

Losverfahren Uni Ulm (wobei es glaub ich 15 Plätze an der Psychiatrie Günzburg gab und höchstens 3 Bewerber :D)

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