PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Burgenlandkreis

Innere

Naumburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Notfallambulanz, Gastroenterologie, Hämato-Onko/Palliativ · 07/2019 – 10/2019

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
649
Gebühren
120 für Zimmer

Erfahrungsbericht

Mein letztes Tertial in der Inneren in Naumburg war mein Bestes. Es ging schon mit der Begrüßung los, es gab ein Buch als Geschenk und wir wurden von einer Mitarbeiterin durch das Klinikum geführt und anschließend vom ärztlichen Direktor begrüßt. Zuerst war ich in der Notaufnahme. Dort konnte ich Patienten aufnehmen, untersuchen und die Krankenakte mit Anforderungen anlegen, alles in Rücksprache mit dem zuständigen Arzt. Das Verhältnis zu der Pflege fand ich schwierig, vielleicht auch weil sie nicht wissen, was PJler können und dürfen. Je nach Arzt konnte man auch mehr oder weniger tun, am besten ist es, wenn ihr euch an einen Assistenzarzt kurz vor der Facharztprüfung haltet. Wenn in der NFA nichts los war, konnte man in die Funktionsabteilung gehen und bei Echos, Gastro-und Koloskopien zuschauen. Danach war ich drei Wochen auf der Gastro. Da war die Betreuung etwas schwieriger, da der Oberarzt zwei Wochen davon im Urlaub war, und die Assistenzärzte entweder nicht regulär auf der Station waren oder sich nicht verantwortlich für die PJler fühlten, Aufgaben musste man sich suchen. Theoretisch haben die Ärzte morgens auch mit Blut abnehmen sollen, praktisch haben das nur die PJler gemacht; leider hat man da oft die Morgenbesprechung verpasst. Eigene Patienten konnte ich erst in der letzten Woche betreuen, das kam da etwas zu kurz, genau wie das Briefe schreiben. Zuletzt war ich auf der Hämato/Onko/Palliativ. Vom Team her war es da am besten. Leider war durch Krankenheit und Urlaub nur der Oberarzt da, der sich aber immer Zeit für uns PJler genommen hat. Durch den Personalmangel konnte man dann aber recht selbstständig arbeiten, das hat einen großen Lernerfolg gebracht. Auf der Station werden hauptsächlich stationäre Chemotherapien verabreicht, sodass man die Patienten aller zwei bis drei Wochen wiedersieht. Wir PJler wurden auch in die Visite eingebunden. Fazit: Ich empfehle die Kardiologie (war ich nicht, hab ich bereut, da ist eine klasse Oberärztin [Dr. Mojžišová], die viel fördert und fordert) und die Hämato/Onko/Palli. Es steigt und fällt leider mit dem Krankenstand, Personalmangel und der Motivation der Ärzte, aber das ist ja überall so. Und versucht Briefe zu schreiben, das braucht ihr später, genauso wie Diagnostik zu hinterfragen!

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