PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Neuwittelsbach

Innere

Muenchen, Deutschland · 8 Wochen · Station Rotationsplan · 09/2019 – 12/2019

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
kein

Erfahrungsbericht

Alles in allen war es ein schönes Tertial. Ich vermisse die netten Assistenzärzte, die sehr bemüht mit den Pj-tlern sind und einen auch gelegentlich Verteidigen und nicht immer nur Blut abnehmen oder Aufnahmen machen lassen. Die Assistenzärzte haben im Jahr 2019 leider sehr viel durchgewechselt. Alleine in meiner Zeit haben 5 Ärzte gekündigt, darunter ein Oberarzt und 4 Assistenten. Man bekommt am Anfang gleich einen Rotationsplan und ist etwa 2-4 Woche pro Station eingeteilt. Dort hat man einen oder zwei Assistenzärzte, sowie einen oder zwei Oberärzte, welche täglich mehrmals auf Station kommen. Einmal pro Woche ist Chefarzt- Visite, dann kommen entweder Prof. Leuchte (Pneumologe- Med.2) oder Prof. Weiß (Kardiologe- Med.1) mit auf Station. Prof. Leuchte frägt gerne mal Basics ab, oder lässt sich eine Lungenfunktion erklären, wobei er lieber das Fluss- Volumen- Diagramm sich erklären lässt, als die einzelnen Werte. Er gibt nicht die Hand, weder den Patienten noch den Kollegen, er weist freundlich aufs "nicht Hand geben" hin. Prof. Weiß erklärt auf Nachfrage gelegentlich etwas. Ansonsten ist man mit den Assistenzärzten alleine auf Station. Die sind aber alle wirklich sehr sehr nett. Es gibt die Möglichkeit etwas länger auf Station zu bleiben, oder eine Station zu wechseln. Vorab aber Rücksprache mit Herrn Blaschke halten, er ist der Oberarzt auf der Intensivstation und für die Studenten zuständig. Sollte aber problemlos funktionieren, solange nicht zwei Studenten auf einer Station gleichzeitig sind. Es kann auch mal der Fall sein, das man auf eine andere Station ausgeliehen wird, für Patientenaufnahmen, oder kurz zum Blutabnehmen. Manchmal ist es nervig, besonders wenn man eigentlich auf Intensivstation ist und dann nur auf Station ausgeliehen wird, und eigentlich nichts von der Intensivstation mitbekommt, oder lernt. Ich denke man sollte aber stehts im Hinterkopf behalten, dass auch wir einmal die Ärzte sein werden, welche sich über die Hilfe eines Pj-tlers freuen. Ansonsten macht man die Aufnahmen auf Station, schreibt seinen Aufnahmebefund, darf Untersuchungen anmelden, Blutabnehmen, Braunülen legen und Arztbriefe schreiben. Oberarzt Dr. Kiwi erklärt sehr gerne, frägt auch ob er etwas erklären soll, auf was man Lust hat, was man wissen möchte,... Man darf auf Nachfrage mit in die Funktionen (Ergo, Lufu, Gastro/ Colo, Rechtsherzkatheter, oder Rheumatagesklinik). Ich rate auch das zu machen, dann sieht man viel. Die Pflege ist unterschiedlich. Der Großteil der Stationen hat eine super Pflege, besonders hervorzuheben sind die Ordensschwestern. Diese sind sehr sehr hilfsbereit, ruhig, freundlich und Fachlich sehr kompetent. Es ist einfach ein besonderes Miteinander in einem kleinen Haus durch die Ordensschwestern. Die Pflege der Intensivstation ist mit Vorsicht zu genießen, zu den Patienten sind sie super aber zu Pj-tler oder Ärzten sind einige gelegentlich unhöflich und respektlos, obwohl ihnen mit Respekt begegnet wird. Denn ohne Pflege sind wir Ärzte aufgeschmissen.

Bewerbung

Ohne Empfehlungsschreiben, meine zweite Wahl über Open Campus.

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