PJ-Tertial-Bericht am Lukaskrankenhaus

Allgemeinchirurgie

Neuss, Deutschland · 8 Wochen · Station C3B · 09/2019 – 12/2019

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
573

Erfahrungsbericht

Das halbe Tertial in der Allgemein- und Viszeralchirurgie empfand ich insgesamt als sehr positiv. Das medizinische Niveau und die Wertschätzung war sehr hoch. Kurz zu den Rahmenbedingungen: Man fängt morgens gegen 7 Uhr mit der Stationsvisite an, 7:45 ist dann Früh/Radiologiebesprechung und der Schnitt im OP sollte spätestens 8:30 sein. Nachmittags ist man dann je nach Einsatzgebiet und OP-Plan meistens zwischen 16-17 Uhr fertig. Dies gilt nicht mittwochs, da findet um 12 Uhr das PJ-Seminar statt, dessen Teilnahme uns immer möglich war. Mein Haupteinsatzgebiet war der OP. Dort hilft man beim Lagern und bereitet den Patienten vor, assistiert dann während der Operation (man fängt oft als 1. Ass. an und wird im Laufe der Operation als dieser abgelöst und macht dann als 2. Ass. weiter), am Ende näht man dann in der Regel selber zu und macht den Verband. Insgesamt ist hier die Betreuung sehr gut, man bekommt alles gezeigt was man lernen möchte. Fragen darf man auch alles, wenn man ein wenig Feingefühl hat und nicht in den kritischsten Momenten der OP zu viel Aufmerksamkeit einfordert ;) In der Notaufnahme darf man Patienten eigenständig untersuchen und das weitere Procedere überlegen. Anschließend stellt man sie vor und bespricht, sofern Zeit dafür ist, den Fall nochmals inkl. Feedback. Auf der Station ist es möglich sein eigenes Zimmer zu betreuen. Die Stationsärzte stehen jederzeit zur Seite, sollte man fragen oder Probleme mit den dortigen Abläufen haben. Ebenso kann man sich Patienten für die morgendliche Radiologiebesprechung vorbereiten und dort dann vorstellen. Auf der C3B empfand ich die Stimmung auch als sehr angenehm und familiär. Blutentnahmen und Viggos werden von der Pflege übernommen, ebenso die Verbandswechsel. Hierbei habe ich nur an 2 Tagen personalbedingt ausgeholfen. Unterm Strich hatte ich das Gefühl, dass es vom Chef bis zum Assistenten jedem ein Anliegen war, dass man dort was lernt und für seine Arbeitszeit auch eine entsprechende Gegenleistung bekommt. Für mich ist diese Abteilung sehr empfehlenswert. Zusätzlich bietet die Allgemeinchirurgie an den Dienstagen ein eigenes Seminar für alle PJler des Hauses an, was auch durchaus zu empfehlen ist.

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