PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Marburg

Pädiatrie

Marburg, Deutschland · 8 Wochen · Station 040, 041b, 042, Päd-Intensiv, Neo-Intensiv, Tagesklinik, Notaufnahme · 05/2019 – 09/2019

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
300

Erfahrungsbericht

Ich habe mein Wahltertial in der Päd am UKGM absolviert. Ich war tatsächlich die einzige PJlerin in diesem Tertial, sodass ich frei wählen durfte auf welchen Stationen ich arbeiten möchte. Grundsätzlich beginnt der Tag gegen 8:00 mit der Frühbesprechung. Es folgte die normale Stationsarbeit mit Aufnahmen, Untersuchungen, Blutentnahmen und Visite. Um 12:30 findet die Röntgenbesprechung statt. Anschließend hat man Gelegenheit Mittagessen zu gehen. Insbesondere am Nachmittag gibt es noch einige Aufnahmen. Auf Grund von Personalmangel rotiert das ZNA Telefon über den Tag über alle Stationen, sodass man zwischenzeitlich auch mal in der Notaufnahme ein Kind behandeln muss. Spätdienste können jederzeit mit gemacht werden (8-23 Uhr) , dafür bekommt man den Folgetag frei (leider nicht auf andere Tage übertragbar). Alle zwei Wochen findet PJ-Unterricht bei einem der OberärztInnen statt, Themen können dort relativ frei gewählt werden. Außerdem nimmt man einmal an einem Rea-Training teil. Zu Beginn war ich 5 Wochen lang auf der Station 040 (Infektio/ Pulmo) eingeteilt. Dort bekommt man einen bunten Mix an allen alltäglichen Erkrankungen zu sehen. Anschließend auf der 041b (Nephrologie) - leider war diese Station im Verlauf auf Grund von extremem Pflegemangel komplett gesperrt, daher war ich nur für 1,5 Wochen dort. Ich durfte Patienten aufnehmen, untersuchen, Zugänge legen, Blutabnehmen, Untersuchungen anmelden und eigene Patienten betreuen und selbstverständlich Briefe schreiben. Anschließend bin ich für 3,5 Wochen auf die 042 (Neugeborenen) rotiert, dort durfte ich auch eigene Patienten betreuen, U-Untersuchungen durchführen, Blutabnehmen und Entlassgespäche führen. Schließlich bin ich auf die Intensivstation rotiert. Hier darf man deutlich weniger selbstständig arbeiten, allerdings lernt man trotzdem unglaublich viel, darf mit in den Erstversorgungsraum bei Sektio und darf sogar Baby-NAW mitfahren. Zwischendurch habe ich immer mal wieder in der Notaufnahme, der Tagesklinik und in der Endoskopie (besonders toll!!! - wahnsinnig nette Oberärztin) mitgearbeitet. Insgesamt eine sehr zu empfehlende Abteilung fürs PJ. Das Team ist sehr nett, die Hierarchien flach und der Kontakt zur Pflege sehr gut (Insbesondere auf der 41b!!!). Man lernt unglaublich viel und darf zumindest auf der peripheren Station sehr viel eigenverantwortlich arbeiten. Leider gibt es einzelne ÄrztInnen, die einem grundsätzlich Blutentnahmen und Zugangsanlagen verbieten ( auch bei 15-Jährign Kindern)- nicht persönlich nehmen und sich andere halten! Meine Highlights waren definitiv die Intensivzeit und das Baby-NAW Fahren.
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