PJ-Tertial-Bericht am Spital Thun

Gynäkologie

Thun, Schweiz · 8 Wochen · Station Gynäkologie/Onkologie, Wöchnerinnenstation, Gebärsaal · 09/2019 – 12/2019

Veröffentlicht am

2.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 4
Betreuung 3
Freizeit 3
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1100

Erfahrungsbericht

Die Gynäkologie im Spital Thun ist eine kleine und sehr familiäre Abteilung. Die Stimmung im Team ist sehr gut und die Hierarchien sind flach. Als Unterassistent/PJler hat man bestimmte Pflichten und drei wesentliche Aufgabengebiete: Patientenaufnahme bei elektiven Operationen, Wochenbettgespräche und OP-Assistenz. Meistens teilt man sich die Aufgaben mit zwei weiteren Studenten, wenn man optimal besetzt ist. Dann kann man sich flexibel in Früh- und Spätdienst einteilen und die Arbeitszeit wird auf 7-8 Stunden begrenzt. An manchen Tagen muss man auch mal sehr lange bleiben, an anderen dafür kürzer. Die Lehre ist sehr abhängig von den anwesenden Assistenzärzten. Leider gibt es keine regelmässigen Lehrveranstaltungen und man muss sehr viel Eigeninitiative zeigen, damit man überhaupt etwas lernt. Es gibt kaum Notfälle, da diese durch das Belegarztsystem abgedeckt werden und auf der Station sind meistens nur 2-3 Patienten, die vom Spital selbst betreut werden, so dass die Arbeit mit Notfällen und stationäre Tätigkeiten sehr überschaubar sind. Im Gebärsaal hat man die Möglichkeiten bei Geburten dabei zu sein, allerdings sind die Hebammen und Gebärenden in der Schweiz sehr zurückhaltend, so dass man kaum Geburten sehen kann. Thun ist wunderschön und die Landschaft ist traumhaft. Die Wochenende sind immer frei, so dass man die Natur zum Wandern und für Ausflüge perfekt nutzen kann. Man bekommt als UA Gyn leider keine Unterkunft gestellt und muss sich selber um ein Zimmer kümmern und das auch bezahlen. Die anderen Studenten pendeln aus Bern nach Thun und die UA der Chirurgie und Medizin lernt man kaum kennen, so dass es sich in jedem Fall empfiehlt das Tertial mit Freunden zusammen zu machen.

Bewerbung

Zwei Jahre im Voraus beworben, möglicherweise auch kurzfristig noch machbar.
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