PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Hamburg-Eppendorf
Allgemeinchirurgie
Hamburg, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station 5B, 3F, 3G
·
07/2019 – 10/2019
Veröffentlicht am
4.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
5
Team Station
5
Kontakt zur Pflege
5
Ansehen des PJlers
5
Klinik insgesamt
5
Unterricht
3
Betreuung
4
Freizeit
6
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
Erfahrungsbericht
Die Stimmung im Team war sehr schlecht. Der Chef rastet regelmäßig morgens in der Frühbesprechung aus und schreit seine Mitarbeiter an. Die Oberärzte und Assistenzärzte machen ständig dumme Kommentare über PJ-ler oder neuen AssistenzärztInnen. Diese "Ellenbogen-Gesellschaft" ist stark zu spüren, da wird nicht kollegial miteinander umgegangen. Ich habe mitbekommen wie neue Angestellte teilweise von Kollegen schlecht behandelt wurden. Auf Visite hat man manche gar nicht zu Wort kommen lassen oder ignoriert, wenn sie Fragen gestellt haben. Manchmal wurde es im Raum plötzlich still, wenn der Neuling rein kam. Wenn dieser den Raum verließ, dann wurde stets über den gelästert. Ich würde dort niemals anfangen wollen.
Als PJ-ler wird man sofort als faul abgestempelt. Es erklärt keiner irgendwas. Man macht Botengänge, die nicht-ärztliche Aufgaben sind. Im OP hält man nur den Haken. Da wird einem auch nichts erklärt bzw. die Operateure lästern über andere Kollegen oder machen sich lustig über die ethnische Herkunft von anderen Kollegen. So ein Verhalten finde ich wirklich nicht okay. Bei der Pflege ist man als PJ-ler auch nicht hoch angesehen. Ich wurde doof angemacht, weil ich gefragt habe, wo ich die Verbandsschere finde. Ich bin wirklich froh, dass mein Tertial dort zu Ende ist.
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