PJ-Tertial-Bericht am Spital Altstaetten

Allgemeinchirurgie

Altstaetten, Schweiz · 8 Wochen · Station Chirurgie · 07/2019 – 10/2019

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1123

Erfahrungsbericht

Mein Tertial im Spital Altstätten war sehr cool. Ich hatte nie die Absicht Chirurg zu werden und wollte deshalb ein entspanntes Leben haben, Basic-Chirurgie fürs Examen lernen und Anerkennung/Gehalt für meine Arbeit während des PJs bekommen. Alle meine Wünsche wurden erfüllt! Arbeitsbeginn ist ca. 7:15 und man beginnt mit der Röntgenbesprechung, im Anschluss daran bespricht man mit dem OA und dem Chef die Patienten auf Station und trinkt im Sekretariat einen Espresso (Uhu-Aufgabe! ;)). Einzige Ausnahme ist, wenn du als Assistenz im OP eingeteilt bist, dann solltest du um 7:45 im OP sein. Nach der Besprechung geht man um 8 Uhr auf Visite, regelmäßig mit OA oder dem Chef. Danach gibt es die Möglichkeit gemütlich einen Kaffee in der Cafeteria zu trinken und evtl. ein Bircher Müsli zu gönnen. Bei Visite empfiehlt es sich aufzupassen und sich Notizen zu machen, da ihr dafür verantwortlich seid, die Verläufe im Patientenmanagementsystem zu notieren. Im Laufe des Vormittags könnt ihr dann zu OPs dazuschauen, in die Notaufnahme gehen und Montag und Donnerstag sind Wundambulanztermine mit der Versorgung chronischer Wunden (hier seid ihr jederzeit herzlich willkommen!). Was neben den Verläufen eure Hauptaufgabe ist, ist die Aufnahme/Untersuchung von elektiv geplanten Patienten. Die Termine könnt ihr im System nachschauen, ihr werdet aber so oder so von den Pflegekräften angerufen, sobald die Patienten da sind. Im Anschluss daran bereitet ihr direkt die Anweisungen für die Station sowie einen Austrittsbericht vor, sodass dieser nur noch angepasst werden muss. Für Mittagessen ist jeden Tag genügend Zeit, das Essen ist superlecker und mit 8,80 CHF für die Qualität auch preislich in Ordnung. 1 Mal pro Woche ist eine chirurgische Fortbildung per Videokonferenz, ebenso könnt ihr auch zu den Fortbildungen der Inneren schauen (3-4x/Woche), was sich wirklich lohnt. Nachmittags findet um 15:30 der Mittagsrapport statt, wo Patienten aus der Notaufnahme und Bilder des Tages besprochen werden. Ihr seid primär bei den Chirurgen eingeteilt, helft aber auch oft bei OPs der Orthos mit und könnt auf Nachfragen auch einen Teil der Zeit in der Ortho verbringen. Das Team ist supernett und es herrscht generell im Spital ein sehr familiäres Klima, sodass man schnell jeden kennt und sich wohlfühlt. Zu meiner Zeit waren 3 Assistenten, 1 OA (leider nur das halbe Tertial) sowie der Chef Teil des chirurgischen Teams. Man konnte jederzeit Dinge nachfragen und jeder hat sich Zeit genommen, dir die Fragen ausführlich zu beantworten. Ich hatte leider das Pech, dass die Assistenten alle selbst sehr frisch und letztlich nicht bedeutend weiter waren als ich, aber dennoch sehr nett. Dadurch hatte man aber auch die Möglichkeit sich und sein Wissen mehr einzubringen, sodass man wirklich das Gefühl hatte, ein wichtiger Teil zu sein. Insgesamt kann ich dieses Tertial jedem wärmstens empfehlen, solange er nicht die großen und komplexen OPs mit abgefahren Techniken sehen will, denn dafür seid ihr hier in einem viel zu kleinen Haus. Wir waren zu meiner Zeit in der Chirurgie meistens 2 PJler und in der Inneren und Anästhesie ebenfalls noch 4, sodass wir im Personalhaus auch eine sehr coole Zeit hatten. Freizeitwert ist natürlich hoch, va. wenn ihr euch für Berge begeistert!

Bewerbung

Habe mich etwa 2 Jahre im Voraus beworben. Generell für die Schweiz ein guter Zeitpunkt, da die Stellen oft frühzeitig vergeben werden.

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