PJ-Tertial-Bericht am Landkreis Mittweida Krankenhaus

Innere

Mittweida, Deutschland · 8 Wochen · Station S3 - Kardiologie · 11/2018 – 03/2019

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
373

Erfahrungsbericht

Wer keine Lust auf die Anonymität großer Krankenhäuser hat, ist hier bestens aufgehoben! Bereits am ersten Tag nahm mich die Chefsekretärin des PJ-Lehrbeauftragten persönlich in Empfang, obwohl sie eigentlich Urlaub hatte! Alles war vorbereitet und nach einer rund zweistündigen Führung durchs Haus hatte ich alle Formalitäten abgehakt und stand mit allen Schlüsseln, einem eigenen Dienstelefon, eigenem Orbiszugang und komplett eingekleidet auf der Station. Dort wurde ich willkommen geheißen und bestens ins Team integriert. Der Kontakt zu Ärzteschaft und Pflege war überragend - zu jeder Zeit hatte man ein offenes Ohr für meine Anliegen, war hilfsbereit und begegnete mir stets mit Respekt. Das galt übrigens auch für das restliche Personal der gesamten Klinik - überall grüßte man sich und half einander. Das Tätigkeitsspektrum war sehr breit aufgestellt und vielfältig: Blutentnahme, Legen peripher-venöser Zugänge, Verbandswechsel, Patientenaufnahme, Briefe schreiben, Sonographie und Echokardiographie, Pleura- und Aszitespunktionen, kardiopulmonale Funktionsdiagnostik (EKG, Ergometrie, Bodyplethysmographie), Hospitation in der gastroenterologischen Funktionsabteilung (Koloskopie, ÖGD), interdisziplinäre Notaufnahme, Hospitation bei Notarztdiensten. Durch das eigene Diensttelefon war ich immer an das aktuelle Geschehen angebunden und wurde stets zu interessanten Krankheitsbildern hinzugezogen. Nie hatte ich den Eindruck, als billige Arbeitskraft ausgenutzt zu werden - vielmehr fühlte ich mich als willkommene Ergänzung fürs Team. In der Klinik für Innere Medizin gab es regelmäßige klinikinterne Fortbildungen und auch eigenen PJ-Unterricht. Weiterhin bestand jederzeit die Möglichkeit, vertiefende Einzelgespräche zu führen. Auf die Einhaltung der Pausenzeiten wurde großer Wert gelegt, was häufig gemeinsame Mahlzeiten (Frühstück und/oder Mittagessen) ermöglichte. Das einzige Manko ist die Lage der Stadt Mittweida. Die Anbindung an den ÖPNV ist nicht gut und ein eigenes KFZ empfehlenswert. Andererseits profitiert diese kleine Stadt in Mittelsachsen von ihrer Hochschule und dem hohen Studentenanteil (fast 40 % bei 16000 Einwohnern), sodass man problemlos schnellen Anschluss findet und insbesondere an schöneren Tagen die Region per Rad oder zu Fuß erkunden kann. Ich kann jedem nur wärmstens empfehlen, ein PJ-Tertial in Mittweida zu absolvieren.

Bewerbung

Platzvergabe über die Medizinische Fakultät der TU Dresden, bzw das PJ-Portal

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