PJ-Tertial-Bericht am Westkuestenklinikum Heide

Unfallchirurgie

Heide, Deutschland · 8 Wochen · Station C2, OP, Notfallambulanz · 08/2019 – 10/2019

Veröffentlicht am

1.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Disclaimer: Ich habe ein geteiltes Tertial, ausschließlich in der Unfallchirurgie, am WKK Heide verbracht. Mit den Allgemeinchirurgen hatte ich nur wenig in erster Hand am Hut. Gelockt von Kohle, Unterbringung und Verpflegung gab es darüber hinaus: Viel zu lernen, ein von oben bis unten sehr nettes Team (Cave: Auch im OP!), ein vernünftiges Betreuungskonzept, ein buntes Spektrum. Das täglich PJ-Brot (Blutentnahmen, über den Tag verteilte Eingriffe, "Wer nimmt das (Viggo-) Telefon?") wird morgens um die Visite und morgendliche Röntgenbesprechung (zweite am Nachmittag) aufgeteilt und ist, maßgeblich abhängig von der Anzahl PJler in der Abteilung, bequem zu schaffen. Ab drei Leuten bestehen im Frühdienst realistische Chancen auf deutliches Überwiegen der Freilauf- über die Arbeitszeit. Die lässt sich wahlweise zum Beispiel in der Notfallambulanz - die hiermit wärmstens ans Herz gelegt sei, der Cafeteria oder auf der Station verbringen. (Meine) Spätdienste - dann auch zuständig für die Allgemeinchirurgie - waren besonders entspannt und ich war, außer eine Handvoll Viggos zu verteilen und ein paar Notfalleingriffe zu assistieren, nur in der Ambulanz - sweet! Ich geb's zu, in der Ambulanz habe ich Überstunden geschmissen, so geil war's da. Im OP wird im Allgemeinen angenehm kommuniziert, herrscht eine gute Lernatmosphäre und darf immer gern genäht werden. In der Ambulanz darf alles - unter anständiger Supervision wohlgemerkt - übernommen werden; viel körperliche Untersuchung, Röntgendiagnostik, therapeutische Indikationsstellung, sehr viel Näherei. Auf Station könnte man sich im Prinzip ein paar Zimmer organisieren und sich mit dem Üblichen befassen. Oder man lässt es mal für ein Tertial gut sein. Den spannenden Part bekommt man während der Visiten schon gut mit. Nachmittags wartet dann der Blumenstrauß richtig guter Unterrichte. Der allgemein- und unfallchirurgische Unterricht ist zu meiner Zeit leider überwiegend ausgefallen - bleiben über die Woche die anderen acht! Die Rahmenbedingungen stimmen: Bezahlung, kostenlose Unterbringung in PJler-WGs ( <3 ) gerade aushaltbaren bis ganz netten Zustandes, anständige Mensa und solider Kiosk, die täglich mit 10,- € auf der Fresskarte locken, Wochenend- und Feiertagdienste mit fairem Freizeitausgleich, kostenloser Fahrradverleih (allerdings zu wenige Fahrräder für alle), stimmige Organisation. Heide selbst hat wenig zu bieten. Der "größte Marktplatz Deutschlands" ist zum Beispiel ein relativ großer Parkplatz. Nicht täuschen lassen. Samstags werden dort allerdings auch Hühner feilgeboten. Auch irgendwie geil. Im Grunde - weil Dithmarschener Metropole - fehlt es tatsächlich an nichts. Passt schon. Da alle PJler im selben Boot sitzen ehrlich gesagt ziemlich geil. Dithmarschen ist schön, die Nordsee Wasser eine kleine, schöne Radtour entfernt.

Bewerbung

Über das Portal der Heimatuni.

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