PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsspital Basel
Allgemeinchirurgie
Basel, Schweiz
·
8 Wochen
·
Station Traumatologie
·
07/2019 – 09/2019
Veröffentlicht am
4.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
5
Team Station
5
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
5
Klinik insgesamt
3
Unterricht
6
Betreuung
5
Freizeit
3
Station / Einrichtung
5
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 1000
- Gebühren
- 800
Erfahrungsbericht
In Basel rotiert man monatlich von Abteilung zu Abteilung. Auf Wünsche wird dabei mal mehr mal weniger Rücksicht genommen (in meinem Falle schon). Der Monat in der Traumatologie war insgesamt nicht nur der Tiefpunkt meines PJs sondern des gesamten Studiums.
Pro/Kontra:
+ viele und abwechslungsreiche Operationen
- insgesamt bedenkenswerte Atmosphäre mit schlechtem Umgangston innerhalb des unterbesetzten Teams (z.T. 2 Assistenzärzte für sämtliche stationären Patienten inkl. OP-Dienst; Pflegepersonal hat sich über respektlosen Ton bereits mehrfach beschwert)
- Teaching fand quasi nicht statt (auf Station überhaupt nicht und im OP lediglich auf Nachfragen)
- jegliche Eigeninitiative um dennoch etwas zu lernen wurde mit der Begründung unterbunden, man werde auf Station oder im OP gebraucht (Unterassistentenfortbildung; Hospitation in FastTrack, obwohl Ärztin dort einverstanden gewesen wäre; Wunsch-OPs)
- schikanierendes, an Mobbing grenzendes Verhalten einzelner Assistenzärzte den PJlern gegenüber (Auswahl: Aufforderung, den für 4 Personen konzipierten Fahrstuhl zu verlassen und 5 Stockwerke zum Rapport zu laufen, weil Bauchumfang des Assistenzarztes Türschluss lediglich bei 2 Personen zuließ; Zusammenstellen eines Probiertellers für den Assistenzarzt aus Patientengeschenken im Aufenthaltsraum; Arbeitskleidung für Assistenzarzt holen während man für seine eigene morgens extra früher aufsteht; Essen aus der Mensa holen; entnervtes Anrufen während der Unterassistentenfortbildung, wo man bliebe, obwohl deren Zeiten vorher besprochen wurde)
- Ferientage konnten trotz Ankündigung am 1. Arbeitstag nur nach zahlreichen Diskussionen zu Wunschterminen genommen werden und es musste Ersatz des Arbeitsausfalls organisiert werden
- Aufgaben bestanden nahezu vollständig aus dem Ausfüllen von Reha-Anträgen, Arztbriefen, Botengängen und Hakenhalten
Bewerbung
ca. 1,5 Jahre im Voraus
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