PJ-Tertial-Bericht am Asklepios Westklinikum Rissen

Innere

Hamburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Gastrologie, ZNA, Geriatrie, Kardiologie · 05/2019 – 09/2019

Veröffentlicht am

2.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 3
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400,00

Erfahrungsbericht

In der Inneren in Rissen rotiert man als PJ-ler alle 4 Wochen zwischen den verschiedenen Stationen (Gastroenterologie, Kardiologie, Geriatrie, ZNA und Intensivstation). Die Rotation wird von der Sekretärin festgelegt, ist aber an sich flexibel. Das heißt man kann vorab Wünsche abgeben oder auch untereinander tauschen. Wir haben nur untereinander darauf geachtet, dass nicht zu viele Studenten gleichzeitig auf einer Station waren oder haben uns in der ZNA in Früh- und Spätschicht aufgeteilt. Erfahrungen der einzelnen Stationen/Rotationen: GASTRO Aufgaben: Blutabnahmen/Zugänge, Aufnahmen elektiver Patienten. PRO - nette Assistenzärzte, flache Hierarchien, entspannte Arbeitszeiten. CONTRA - viele Blutabnahmen und Botengänge im ganzen Haus (sodass man es auch häufig nicht zur Visite schafft), wenig Einbindung in die Funktionsbereiche, desinteressierter OA und Chefärztin. KARDIO Aufgaben: Visitendokumentation, EKG-Befundung, Aufnahmen elektiver Patientin, Anforderung von Untersuchungen, Zugänge/ ein paar Blutabnahmen, Schreiben kurzer Briefe. PRO - sehr nettes Team in allen Positionen (Ärzte, Pflege oder Funktion), Einbindung ins Team, selbstständiges Entscheiden der Aufgabenbereiche nach Interesse. CONTRA - dauerhaftes Bekunden/Diskutieren der schlechten wirtschaftlichen Situation des KH/Klinik ("Asklepios-Firmenpolitik"), insbesondere in der Mittagsbesprechung. ZNA Aufgaben: vollständige Aufnahme/Betreuung eigener Patienten mit anschließender Besprechung mit einem Arzt. PRO - selbstständiges Arbeiten und damit den größten Lernbenefit, nettes Team. CONTRA - teils gedrückte/schlechte Stimmung im Team durch fehlende Besetzung auf Ärzteseite. GERIATRIE Aufgaben: Visitendokumentation, Zugänge, schwierige Blutabnahmen, Betreuung eigener Patientin bis hin zum eigenen Zimmer + Briefe dann dieser Patienten. PRO - super nettes Team in allen Positionen (Ärzte, Pflege, Physios und Ergos) inklusive guter Stimmung, beste Einbindung in den Stationsalltag. CONTRA - nix!!! Zusammenfassend fand ich das Tertial in Rissen in Ordnung. Das Haus hat übergreifend flache Hierarchien und nette Teamstrukturen. Es gibt regelmäßig mehrfach die Woche PJ-Unterricht. Dabei ist insbesondere der EKG-Unterricht von Ingo hervorzuheben, durch den man wirklich viel lernt. Dennoch merkt man leider auf allen Stationen den Einfluss des Privatkonzerns Asklepios. DRGs schwirren über allem und man merkt die Sparpolitik an vielen Ecken. Dafür kann keiner der Ärzte was, trübte aber die Zeit trotzdem etwas.

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