PJ-Tertial-Bericht am Manipal Teaching Hospital

Allgemeinchirurgie

Pokhara, Nepal · 8 Wochen · Station Allgemeinchirurgie · 03/2019 – 07/2019

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 4
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Gebühren
800

Erfahrungsbericht

Das Tertial in der Allgemeinchirurgie am Manipal Teaching Hospital war eine bereichernde und rundum schöne Erfahrung. Die Ärzte und das Pflegeteam sind bis auf wenige Ausnahmen extrem freundlich und zuvorkommend. Generell wird einem als "Westler" sehr viel Respekt entgegengebracht. Die Studientage sind frei verfügbar und man bekommt auch ohne Probleme etwas länger Zeit um das Land zu erkunden. In der Allgemeinchirurgie wechselt man tageweise zwischen Ambulanz und OP. In der Ambulanz assistiert man den Oberärzten bei der Anamnese und Untersuchung der Patienten, was mit der Sprachbarriere teilweise auch nicht einfach war. Ich habe gleich am Anfang einen Sprachkurs gemacht und das hat viel geholfen. Im OP war es schwierig an den Tisch zu kommen, da es so viele Ärzte und Studenten gibt, die erstmal "Vorrang" haben. Ich musste immer wieder fragen um ein paar Mal während der 4 Monate an den OP-Tisch zu kommen. Ich habe versucht ein paar Mal in den Abendstunden ins Krankenhaus zu fahren um bessere Chancen zu haben, aber das klappt natürlich nur wenn auch Notfälle reinkommen. Ansonsten schaut man meist zu. Wer also wirklich hands-on Erfahrung am OP-Tisch haben möchte sollte sich lieber ein anderes Land/Krankenhaus aussuchen. Pros: - Spannende Krankheitsbilder (z.B. Lepra), die es in Europa nicht mehr gibt - Man lernt ein völlig anderes Gesundheitssystem kennen - Freundliche Menschen (im Krankenhaus und auch sonst) - Super Landschaft zum Wandern und Klettern - Pokhara biete eine Fülle an Freizeitaktivitäten und ist generell eine sehr angenehme Stadt - Tolles Essen Kontra: - Man muss ständig aktiv sein und nachfragen um etwas mitzubekommen - Es ist kaum möglich am OP-Tisch als Assistenz Erfahrung zu sammeln - Generell eher ein "Zusehen" als ein aktives Mitmachen Für Sprachkurse kann ich wärmstens das "Learning House" empfehlen. Es wird von einer netten Amerikanerin geleitet und auch der Nepali-Lehrer Ngawang ist wirklich toll.

Bewerbung

Per E-Mail an Dr. Mahima (elective@manipal.edu.np). Sehr unkompliziert und nur etwa 3 Monate vor Tertialbeginn.

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